POP FÜR ALLE MAGAZIN - HERZLICH WILLKOMMEN

Das POP FÜR ALLE-Magazin 2021 herunterladen

Liebe Leserinnen

unsere mittelfränkische Inklusions-Kampagne POP FÜR ALLE geht dieses Jahr tatsächlich schon in die 5. Runde. Eigentlich ein perfekter Anlass, um dieses Jubiläum mit einem barrierefreien Festival zu feiern. Aber das heben wir uns aus bekannten Gründen für nächstes Jahr auf. Spätestens dann treffen wir uns hoffentlich alle wieder, im echten Leben und nicht nur am Bildschirm.

Wir freuen uns jetzt schon darauf – denn ist es doch vor allem die persönliche Begegnung, die Inklusion ermöglicht!

Fünf Jahre “POP FÜR ALLE” heißt auch fünf Jahre dasselbe Ziel: Gemeinsam mit Akteur:innen der Inklusions- und Kulturarbeit das Kulturprogramm in Mittelfranken inklusiver gestalten! Das bedeutet vor allem Barrieren abbauen, aber auch neue Zugänge schaffen. Diese Ziele haben wir in der Vergangenheit mit vielen lokalen Veranstaltenden verfolgt und die nachhaltigen Ergebnisse im „Barrierefreien Festivalkalender für Mittelfranken“ präsentiert. Das Kalenderformat wurde letztes Jahr wegen der fehlenden Termine durch unser “POP FÜR ALLE”-Magazin ersetzt, welches aufgrund der positiven Resonanz nun in einer neuen Auflage in Euren Händen liegt bzw. an Eurem Bildschirm erscheint.

An dieser Stelle gilt unser größter Dank den wunderbaren Gastautor:innen, die mit ihren persönlichen Beiträgen ein vielfältiges und inspirierendes Magazin mitgestaltet haben. Statt regionaler Stadtfeste, Konzerte und Festivals stellen wir interessante lokale und überregionale Projekte und Protagonist:innen vor.

Uns ist bewusst, dass viele Veranstaltende gerade mit so einigen Problemen zu kämpfen haben und daher das Thema Barriere-freiheit und Inklusion sicher etwas zu kurz kommt. Deswegen möchten wir ausdrücklich unsere Unterstützung anbieten. Ob Mitarbeiterschulungen, Workshops, sonstige Maßnahmen und Aktionen – wir sind weiterhin für Euch da!

Liebe Grüße aus dem Homeoffice sendet Euch
Andreas Jäger & das POP! ROT WEISS & POP FÜR ALLE -Team

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Auf dem Bild ist Mona Lisa zu sehen, die eine Sprechblase über dem Kopf hat.

Kultur online im Dunkeln - wie geht das?

Kultur online im Dunkeln – wie geht das?

Corona hat uns fest im Griff. Wir sind viel zu Hause. Wir möchten nicht nur arbeiten, sondern auch in der Freizeit Schönes machen. Ohne Lockdown würde ich in ein Museum oder in ein Theater gehen. Im Internet gibt es jetzt immer mehr Kulturangebote.

Kann ich diese aber nutzen, wenn ich die Bilder oder Videos nicht sehen kann? 

Viele Videos gibt es schon mit einer Audiodeskription.
Audiodeskription ist eine Bildbeschreibung zum Anhören. Leider wird das bei Bildern und Ausstellungsstücken noch nicht gemacht. Da sieht man über das Internet oft nur das, was im Museum auch zu sehen ist. Aber eine Beschreibung für blinde Menschen fehlt meistens.

Kultur online im Dunkeln? Wie geht das?

Das ist schade, weil viele Museen in ihren Häusern auch Audioguides haben. Die Audioguides fehlen aber im Internet. Damit ich auch über das Internet an einem Museumsrundgang teilnehmen kann, brauche ich die akustische Beschreibung. Genauso wie Menschen mit einer Hörbehinderung bei einem Video Untertitel und eine Übersetzung in Gebärdensprache brauchen.

Ich hoffe, dass viele Kulturanbieter das bald mehr berücksichtigen.

Ich bin Ina Fischer, blind und arbeite in der Kommune Inklusiv Erlangen.

Erfahre mehr über die Kommune Inklusiv
Auf dem Bild ist Mona Lisa zu sehen, die eine Sprechblase über dem Kopf hat.

Hier sieht man Hansi beim Skateboardfahren am Kornmarkt in Nürnberg. Hansi grindet dabei mit dem Skateboard auf einem Marmorblock. Dabei hat er einen Blindstock in der Hand. Man sieht dass er sehr schnell fährt.

Der Skater mit dem Blindenstock

Ich bin viel in Nürnberg unterwegs und falle oft auf, weil ich mit meinem Blindenstock skate. Deswegen werde ich sehr oft angesprochen, manchmal 4-5 Mal am Tag. Das kann auch mal nerven, weil es oft dieselben Fragen sind. Am meisten nervt es mich, wenn Leute zu mir sagen, dass sie Mitleid mit mir haben. Deswegen habe ich mal einen Film produziert, um dieses komische Bild über mich abzulegen.  

Wenn gerade kein Corona ist, gehe ich gerne auf Festivals (Summer Breeze, Rock Im Park, …) und am liebsten auf Konzerte von lokalen Bands. Generell mal wieder ein Konzert besuchen, ein ordentlicher Moshpit … das fehlt mir grad schon sehr. 

Online-Konzerte sind nicht so meins. Aber ich besuche ab und zu auf Twitch eine Veranstaltung „Künstlerisches Zeichnen“. Das ist cool, weil die Künstlerin da immer gut beschreibt, was passiert und wie und was sie grad zeichnet (Anm. d. R.: Audiodeskription). 

Inklusion muss von beiden Seiten kommen. Ich als Betroffener muss offen sein, mich zu inkludieren. Aber die Gesellschaft muss auch offen dafür sein. Das ist für beide Seiten nicht immer einfach. Ich finde Inklusion ist der richtige Weg, aber manchmal sind besondere Maßnahmen speziell für Menschen mit Behinderung auch wichtig und nötig. Mir hat es immer gut getan viel unter Gleichaltrigen ohne Behinderung zu sein, aber eine Ausbildung an einer Blindenschule war für mich trotzdem wichtig.

Hier sieht man Hansi beim Skateboardfahren am Kornmarkt in Nürnberg. Hansi grindet dabei mit dem Skateboard auf einem Marmorblock. Dabei hat er einen Blindstock in der Hand. Man sieht dass er sehr schnell fährt.
Hansi Interview mit dem CURT MAGAZIN

Hansi Mühlbauer stellt sich vor

Ein herzliches HALLO an ALLE auch von mir! 

Als Experte in eigener Sache begleite ich die diesjährige Kampagne und möchte mich Euch kurz vorstellen: Seit meinem zweiten Lebensjahr bin ich blind. Hauptberuflich arbeite ich als Physio­therapeut. In meiner Freizeit bin ich ein leidenschaftlicher Konzert- und Festival­besucher, Sänger der Nürnberger Band The Dehydrators und Veranstalter des
Rock the Kids Benefiz-Festivals. In meiner Rolle als Experte in eigener Sache möchte ich bei POP FÜR ALLE eine Schnittstelle zwischen Fachstellen und Community sein.

Ich bin Hansi Mühlbauer (41) von der Initiative Barrierefrei Feiern und seit diesem Jahr Teil des POP FÜR ALLE-Teams. 

Ich bin Mickey und begleite Hansi seit 5 Jahren. 

Mir ist es sehr wichtig, dass das Thema kulturelle Teilhabe für ALLE und somit inklusive und barrierefreie Veranstaltungen auch über die Kampagne hinaus präsent bleiben und irgendwann ganz selbstverständlich werden. Deswegen möchte ich durch Beratung und Sensibilisierung zu einem nachhaltigen Austausch zwischen Veranstaltenden, öffentlichen und freien Fachstellen der Behindertenarbeit und natürlich zwischen Menschen mit und ohne Behinderung beitragen.
Ganz besonders möchte ich auf unsere Online-Fortbildungsreihe “Barrierefreie Kulturarbeit” hinweisen und Euch herzlich dazu einladen.
Mit großer Vorfreude auf alle unsere Aktionen wünsche ich Euch nun viel Freude mit dem POP FÜR ALLE-Magazin und freue mich auf ein persönliches Kennenlernen!

Mit den besten Grüßen
Hansi Mühlbauer

Schreibt Hansi eine Mail

POP FÜR ALLE MAGAZIN Titelgrafik

Das letztjährige POP FÜR ALLE - Magazin als PDF

Jetzt auch digital verfügbar: Das POP FÜR ALLE - Magazin 2020

POP FÜR ALLE MAGAZIN Titelgrafik
Das POP FÜR ALLE - Magazin 2020

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Seit 2018 konnten wir erfolgreich mit vielen lokalen Veranstalter*innen zusammenarbeiten und seit zwei Jahren auch einen Festivalkalender für Mittelfranken herausgegeben. Dieses Jahr fällt die Open-Air-Saison zum Schutz der Gesundheit aller leider aus. Daher muss auch unser Kalender ein Jahr pausieren. Inklusion und Barrierefreiheit auf Konzerten und Festivals bleiben allerdings dennoch wichtige Themen – wenngleich erst wieder in Zukunft. Deswegen erscheint dieses Jahr die Sonderausgabe „POP FÜR ALLE“ Magazin. Statt der Festivals in der Umgebung werden darin interessante regionale und überregionale Projekte und Initiativen vorstellt. Außerdem werden unsere neuen „Icons“ präsentiert und ausführlich erklärt.

Uns ist bewusst, dass viele Veranstalter*innen gerade mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben und sich daher keine Gedanken über andere Themen machen können. Hier möchten wir jedoch im Vorfeld unsere Unterstützung für das nächste Jahr anbieten. Egal ob Mitarbeiter*innenschulungen, Workshops, weitere Maßnahmen und Aktionen – wir sind dabei! Ihr auch? Nehmt gerne Kontakt auf!

Zunächst aber erst einmal viel Spaß mit den diesjährigen Beiträgen. Unser größter Dank gilt den großartigen Gastautor*innen.

Liebe Grüße
POP! ROT WEISS & POP FÜR ALLE-Team


Menschen auf der Bühne. Musikerinnen und Dolmetscherinnen

Die mit den Händen tanzen

Hallo, ich bin Hristo aus München. Meine Muttersprache ist die Deutsche Gebärdensprache, ich bin taub. Ich habe einen Abschluss als Tauber Dolmetscher für Gebärdensprache. Ich dolmetsche unter anderem von der deutschen Schriftsprache in die Gebärdensprache.

Menschen auf der Bühne. Musikerinnen und Dolmetscherinnen
Im Kopf & Kragen wurde ordentlich gefeiert. (c) Kopf & Kragen

Im vergangenen Jahr stand ich mit dem Team #DieMitDenHändenTanzen auf der Bühne im Kopf & Kragen in Fürth und habe ein Live-Konzert in Gebärdensprache gedolmetscht. So konnte auch das taube Publikum alles verstehen und mitfeiern. In der Vorbereitung habe ich mich durch alle Texte gearbeitet und zusammen mit dem Team die Verdolmetschung und den Stil der Band besprochen. Am Abend stand ich dann neben der Band auf der Bühne und meine hörende Kollegin Jana Blume saß mir gegenüber. Jana und das Team arbeiten schon länger als Dolmetscher*innen für Konzerte. Sie war an dem Abend meine Feederin und unterstützte mich beispielsweise beim Rhythmus oder beim richtigen Einsatz durch kurze Signale. Alles hat wunderbar geklappt und kam auch beim Publikum super an. Das war wirklich interessant und gleichzeitig eine neue Herausforderung für mich. Eine ganz neue Erfahrung! Ich wünsche mir, dass es weiterhin so gut läuft.

Auch die Zusammenarbeit im Team mit hörenden und tauben Dolmetscher*innen war wirklich spitzenmäßig!

Hristo performt als tauber Gebärdensprachendolmetscher mit der Band
Hristo performt als tauber Gebärdensprachendolmetscher mit der Band. (c) Kopf & Kragen

Mehr zu DMDHT (Die mit den Händen tanzen) findet ihr auf Facebook oder Instagram.


Freude über leichte Sprache

Was ist leicht verständliche Sprache?

Wir freuen uns über leichte Sprache

In Zusammenarbeit mit capito Nordbayern

Leichte Sprache, einfache Sprache, leicht verständliche Sprache: All diese Begriffe bezeichnen Texte und Inhalte, die für Menschen mit Lernschwierigkeiten gut verständlich sind. Texte, die in leicht verständlicher Sprache verfasst sind, tragen zur Barrierefreiheit bei.

Bei capito sind die Inhalte, die in leicht verständlicher Sprache verfasst sind, in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt: A1, A2 und B1.

Warum ist leicht verständliche Sprache wichtig?

In Österreich, Deutschland und der Schweiz können rund 24 Millionen Menschen nicht richtig lesen. Die meisten Informationen von Firmen und Behörden sind für diese Menschen nicht verständlich. Diese Menschen können deswegen an unserer Gesellschaft nicht gleich­berechtigt teilhaben. Denn das Lesen und Verstehen von Texten sind wesentliche Voraussetzungen für ein selbstständiges Leben.
capito möchte, dass niemand in der Gesellschaft ausgeschlossen wird.
capito möchte, dass in Zukunft alle Menschen sagen können: ,,Ich habe verstanden!".

www.capito-nordbayern.de

Unser Icon für Leichte Sprache
Unser Icon für Leichte Sprache

Daniel ist Tätowierer und hat eine unsichtbare Behinderung

Ich habe was, was Du nicht siehst

Daniel ist Tätowierer und hat eine unsichtbare Behinderung
Daniel hat eine "unsichtbare Behinderung" (c) Patricia Mort

Ich bin Daniel, Tätowierer, 33 Jahre alt und fühle mich in der Hardcore/Punk Szene zuhause.

Im Erwachsenenalter wurde bei mir eine eher "unsichtbare Behinderung" diagnostiziert. Rückblickend betrachtet verstehe ich mich mittlerweile selbst ein bisschen mehr. Zum Beispiel fiel es mir schon immer super schwer einfach mal unter Menschen, die mir fremd sind, zu gehen oder gar Veranstaltungen als Gast zu besuchen. Simple Dinge wie „small talk" bringen mich schnell an meine Grenzen und überfordern mich. Ich nehme Menschen meistens wörtlich und nehme sie wie Bäume wahr. Das bringt mich des öfteren in ziemlich unangenehme Situationen und führt nicht selten zu einem mentalen Totalausfall.

Bei Veranstaltungen ist die Gefahr in solche Situationen zu geraten natürlich erhöht. Deshalb besuche ich sie fast ausschließlich nur noch, wenn ich selbst als Musiker auf der Bühne stehe und mich in den Backstage flüchten kann oder meine Freunde mich begleiten. Ich liebe Konzerte, besonders bei Hardcore ist da eine tolle Dynamik und Energie zu spüren.

Für die Zukunft wünsche ich mir eigentlich nur, dass es für Menschen, die still leiden, vermehrt sensibilisiertes Personal oder es gar Ruheräume auf Veranstaltungen gibt. Das würde vieles einfacher gestalten und Konzerte zu einem tollen Erlebnis für alle machen.

Unser Icon für sensible Umgebung und Ruheräume
Unsere Icons für sensible Umgebung und Ruheräume

POP FÜR ALLE! 2020 Der Film

Der Trailer zu unserem Magazin POP FÜR ALLE!

Zusammen mit Akteuren, Institutionen und Menschen aus der Community haben wir 2020 ein Magazin über kulturelle Teilhabe und barrierefreies Feiern veröffentlicht.

Ihr könnt es auch kostenfrei bei uns in Printform bestellen: inklusion@pop-rot-weiss.de

Danke an alle, die mitgewirkt haben!

https://youtu.be/gD6whupq6Hw


Icon und Gebärde für Dometscher

Die Deutsche Gebärdensprache

Quelle: Deutscher Gehörlosen-Bund e. V.

Icon und Gebärde für Dometscher
Unser Icon für Gebärdensprachendolmetscher beruht auf der Gebärde für Dolmetscher

Was ist Gebärdensprache?

Gebärdensprachen sind visuell-manuelle Spra­chen, die natürlich entstanden sind. Gebärden­sprachen bestehen neben Handzeichen aus Mimik und Körperhaltung. Sie verfügen über ein umfas­sendes Vokabular und eine eigenständige Gram­matik, die grundlegend anderen Regeln folgt als die Grammatik gesprochener Sprachen. Gebärdensprachen sind ebenso komplex wie gesprochene Sprachen, auch wenn sie anders aufgebaut sind. Von der Sprachwissenschaft sind Gebärdensprachen als eigenständige, vollwertige Sprachen anerkannt.

Was bedeutet DGS?

Die Abkürzung DGS bedeutet Deutsche Gebärden­sprache. Die DGS verfügt über ein eigenständiges und komplexes Sprachsystem, das sich in seiner Grammatik grundlegend von der Deutschen Laut- ­und Schriftsprache unterscheidet. Sie ist als voll­wertige Sprache in Deutschland seit 2002 anerkannt.
Die DGS ist eine innerhalb der deutschen Gehör­losengemeinschaft gewachsene Sprache. Sie ist in ihrem Vokabular nicht bundesweit einheitlich, sondern verfügt über etliche Dialekte, vergleichbar mit der Deutschen Lautsprache (in Bayern spricht man z. B. anders als in Nordrhein Westfalen und gebärdet auch anders). Deshalb kann es in einigen Regionen Vokabeln geben, die in anderen nicht angewandt werden.

Ist die Gebärdensprache international?

Die Gebärdensprache ist nicht international. Wie die DGS über Dialekte verfügt, besitzt jedes Land seine eigene Gebärdensprache, in der sich auch regionale Dialekte entwickelt haben.
In der Kommunikation mit Gehörlosen, die andere nationale Gebärdensprachen benutzen, verwenden Gehörlose „International Signs". Dabei handelt es sich nicht um ein einheitliches System, wie bspw. „Gestuno", das gebärdensprachliche Pendant zur internationalen Lautsprache „Esperanto".

Kann man mit Gebärdensprache alles ausdrücken?

Ja. Gebärdensprachen sind zwar visuelle Sprachen, aber sie sind keine Pantomime. Gebärdensprachen verfügen über eine eigene, vollständige Grammatik und konventionelle Zeichen. Man kann sehr wohl auch abstrakte Sachverhalte damit ausdrücken. Die Vollwertigkeit von Gebärdensprachen wurde im Zuge sprachwissenschaftlicher Forschungen bereits in den 1960er Jahren festgestellt. Trotzdem wurde die Gebärdensprache in Deutschland erst durch das Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes 2002 anerkannt.

Wo können Kurse zur Deutschen Gebärdenspra­che besucht werden und wie finde ich entspre­chende Anlaufstellen?

Eine Übersicht finden Sie online unter:
gehoerlosen-bund.de/gebaerdensprachschulen

 

Es gibt auch regionale Anlaufstellen. Hier ein Beispiel:

"Ihr seid hörbehindert oder gehörlos? Ihr habt Lust gemeinsam gegen Barrieren, die hörbehinderte Menschen betreffen, zu arbeiten und kommt aus dem Großraum Erlangen? Dann meldet euch bei uns. Entweder per E-Mail an ina.fischer@erlangen-inklusiv.de oder per Fax an 091319166757 oder auf unserem Anrufbeantworter 091319166756.
Die Kommune Inklusiv Erlangen setzt sich gegen Teilhabeeinschränkungen ein und sucht Experten in eigener Sache. Mehr über das Projekt auf www.erlangen-inklusiv.de"

https://www.facebook.com/ina.fischer.7549/videos/3215428985146444/