POP!CAST - Eine ganz besondere Folge

POP!CAST powered by PSD Nürnberg - Eine ganz besondere Folge. Statt dem gewohnten Bezug zu einer Location + Liveband etc., stellen wir euch dieses und nächstes Mal nämlich schlichtweg Musiker*innen aus der Region vor und tauchen ein kleines bisschen in ihre Welten ein. Sehr spannend, sehr interessant und (zumindest für uns) sehr lustig. Wir sind vier Nachmittage mit Mikro und Kameras durch die Gegend gefahren haben insgesamt zehn Interviews geführt. Herausgekommen ist dabei mal wieder viel zu viel Material, welches wir ausnahmsweise - mit sehr viel Liebe und daraus resultierender Verzweiflung - selbst zusammen geschnitten haben. Eins steht fest: Wir haben uns mal wieder überschätzt. Haha! Ist doch ziemlich aufwendig, so eine Produktion. Egal! Das Resultat zählt und das ist wundervoll. Die paar visuellen Patzer verzeiht ihr uns ja bestimmt, oder? Eben! Danke an BadBoy Benni Baumann, der noch versucht hat ein bisschen was colour zu graden. Sagt man glaub so. Anyway, here's POP!CAST #4

https://www.youtube.com/watch?v=A8YktWMUi9A

 


Das Pop-Stipendium - ab jetzt bewerben!

!! Antragsstart für das Pop-Stipendium !!


Ab Freitag, den 10. Juni beginnt die Antragsphase für das Pop Stipendium des @bv.pop . Registrieren könnt ihr euch schon jetzt auf der Website des Pop Stipendiums.

Außerdem findet am 13. Juni um 19 Uhr nochmal ein Info-Call von uns speziell für Bayern statt. Falls ihr euch also noch unsicher bei der Bewerbung seid, schaut da doch einfach mal vorbei!

Das Pop-Stipendium unterstützt Newcomer:innen in Form einer finanziellen Förderung bei der Umsetzung musikalischen Vorhaben. Mit einer Fördersumme von 5000€ bietet es über einen Zeitraum von vier Monaten die Chance, künstlerisches Potential voll auszuschöpfen.

Das Pop-Stipendium ist ein Stipendienprogramm des @bv.pop im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Wir als @vpby_ sind als Regionalpartner für Bayern Ansprechpartner für alle, die sich für das Pop Stipendium interessieren (Mail-Kontakt: popstipendium@popkultur.bayern)


Auch wenn es teilweise so aussieht: Wir sind noch lange zum „Normalzustand“ zurückgekehrt. Ein Großteil des Programms der letzten beiden Jahre wurde in 2022 gepresst, noch immer werden Konzerte nachgeholt. Dadurch bleiben kleinere Acts oft auf der Strecke. Zudem herrscht schon jetzt ein Überangebot. Es liegt nicht an dir!

Lass dich nicht stressen!

In den letzten Wochen fangen wir viele relativ frustrierte Vibes in der Szene auf: Zu wenige Gigs, zu wenig Streams, wenig Medienpräsenz, geringe Zuschauerzahlen etc. etc.
Zugegeben: Wir können das schon auch bestätigen. Alle können das irgendwie bestätigen. "Aber auf Instagram hab ich gesehen, dass da und da und da ausverkauft war". Yes, Ausnahmen bestätigen die Regel. Genauso haben wir das auch vergangene Woche auf der Dialog.Pop Konferenz gehört. Genauso lesen wir von sonst sehr gut besuchten bzw. ausverkauften Formaten, die aktuell gerade stark zu kämpfen haben oder sogar ihre Veranstaltungen absagen. Genauso hören wir von Veranstalter*innen, dass sie bei ca. 50% der Vor-Corona-Auslastung stagnieren...

 

Auch wenn es teilweise so aussieht: Wir sind noch lange zum „Normalzustand“ zurückgekehrt. Ein Großteil des Programms der letzten beiden Jahre wurde in 2022 gepresst, noch immer werden Konzerte nachgeholt. Dadurch bleiben kleinere Acts oft auf der Strecke. Zudem herrscht schon jetzt ein Überangebot. Es liegt nicht an dir!

Was wir damit sagen wollen: Lasst euch nicht stressen! Es liegt nicht an euch. Wir sind noch lange nicht im Normalbetrieb. Tatsächlich wurden programmatisch zwei Jahre ins Jahr 2022 gepackt und viele der abgesagten bzw. verschobenen Konzerte werden gerade erst nachgeholt. Dadurch fehlen automatisch die Plätze für Newcomer*innen und kleinere Acts. Außerdem herrscht daher ein "Überangebot" an Veranstaltungen und Kulturformaten bei maximal gleichbleibenden, vermutlich eher gesunkenen Besucher*innen-Zahlen. Man glaubt es kaum, aber die 7-Tage-Inzidenz in Nürnberg liegt heute am 23. Mai 2022 noch immer bei 249 + eine vermutlich sehr hohe Dunkelziffer. Aus unserem Umfeld hören wir schon von Zweit- bzw. Drittinfektionen. Auch das darf man nicht vergessen. Insbesondere wenn wir in Richtung Herbst blicken.

Also, lasst euch nicht stressen! Ihr werdet nicht abgehängt und es werden bald wieder bessere Tage kommen. Und bis dahin (und natürlich auch danach ;)) sind wir immer für euch da, wenn ihr Fragen, Probleme oder auch Anregungen habt.

Also, hobb etz! Köpfchens hoch :)!

P.S.: Wir sind / waren freilich auch frustriert. Dieser Text geht also genauso an euch, wie an mich ;).


POP! CAST präsentiert von der PSD-Bank Nürnberg - Ausgabe #3

Phönix aus der Asche!

Abgesetzt von der BLM im linearen Fernsehen! Aber das Internet ist gnädig und lässt uns das Format von und für die Musiklandschaft des Bezirks Mittelfrankens weitermachen. 6 Seasons and a movie! (#community) Nicht nur J.B.O. haben ihre Newcomer-Karriere im E-Werk an der Bar begonnen (Quelle: https://youtu.be/DjEy657FWyI). Auch Palacity - unsre heutige Gastband - ist im E-Werk ein paar wichtige Steps gegangen. Das Kulturzentrum in Erlangen richtet nämlich z. B. jedes Jahr das Newcomer Festival aus. Palacity sind dort 2021 Newcomer des Jahres geworden. Zurecht wie wir finden. Im Talk erzählen die Bandmitglieder, was sie selbst als Newcomer-Act wichtig finden und wie man sich in der Szene vernetzt. Außerdem zu Gast: Holger Watzka - Programmchef des E-Werks, der uns Einblicke in seine Arbeit gibt, (zukünftigen) Veranstaltenden eine Perspektive aufzeigt und seine Strategie zu mehr Diversität darlegt. Wie immer mit einem investigativen Report von Sarah Lohr, Curty Curts Tipps in allen Geschmacksrichtungen und ALBAS ANSAGE.

 

https://youtu.be/aQPVSbZgbAk

 

 

 


POP! CAST präsentiert von der PSD-Bank Nürnberg - Ausgabe #1

Liebe Leute,

aufmerksame Beobachter*innen fragen sich: "Was? Schon wieder Ausgabe #1? War da nicht mal was?" Yes!! Unser Podcast "POP!Cast" existierte bisher tatsächlich bereits als reines Hörvergnügen, hat allerdings nun den großen Sprung ins Fernsehen geschafft. Verwunderte Beobachter*innen fragen sich: "Hä? Fernsehen? What?" Yes!! Tatsächlich sind wir dank unserer Partner, der PSD-Bank Nürnberg und dem FrankenFernsehen, in der Lage, euch ab sofort jeden Monat eine POP! Cast-Folge als TV-Sendung, Audio-Podcast und YouTube-Video zu präsentieren. Da ist also für jede*n etwas dabei.

In der ersten Folge sprechen wir u.a. mit Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, dem Bezirktagspräsidenten Armin Kroder, Kolja Pribbernow von der Band Ferge X Fisherman, die zugleich auch live performt hat, und David Lodhi, Inhaber des Club Stereo. Aber seht selbst...

https://youtu.be/DQAvVMNw0GM

 

 


Starthilfe! - Die Mikroförderung des Bezirk Mittelfranken

Wir freuen uns sehr euch mitteilen zu dürfen, dass unser Mikoförderprogramm "Starthilfe!" ab sofort online und beantragbar ist.

Die Starthilfe!

Letzten Sommer haben wir die "Starthilfe!" im Kulturausschuss des Bezirk Mittelfranken wegen der vielen defizitären Konzerte auf den Weg gebracht, die in dieser Zeit stattfanden. Eine schnelle unkomplizierte Lösung für kleine Förderbeträge wurde gesucht und durch die Unterstützung aller Fraktionen im Bezirkstag auch schließlich gefunden. Dafür möchten wir an dieser Stelle Danke sagen!

Doch nicht nur für Konzerte unter Hygieneauflagen soll die Starthilfe! gelten, sondern auch für Ton- und Bildaufnahmen (z.B. produzierte Live-Streams, Videos, Musikaufnahmen). Dadurch wollen wir insbesondere Newcomer jeden Alters und unbekannte Künstler:innen unterstützen, die es während der Pandemie noch schwerer haben als zuvor. Bereits vor Corona waren Konzerte und sonstige Musik-Veranstaltungen mit lokalen Acts oft ein Draufzahl-Geschäft. Durch die Starthilfe! möchten wir zumindest einen Anreiz für mittelfränkische Veranstalter:innen schaffen, auf die Acts von nebenan zu setzen. Außerdem möchten wir euch dabei helfen eure Musik auch über die Grenzen Mittelfrankens zu tragen. Oft übersteigen Fahrt-und Reisekosten die schmale Gage, die es für kleine Acts gibt. Hier hilft die Starthilfe! ebenfalls.

Was gibt es zu beachten?

Die Starthilfe! ist eine Defizitförderung. Das heißt: Sollten eure geplanten Vorhaben wegen fehlender Mittel scheitern, fangen wir mit der Starthilfe! diesen Betrag auf. Der Förderbetrag ist momentan auf 250€ gedeckelt und muss mindestens 50€ betragen. Bitte lest euch unbedingt unsere Hinweise zum Finanzierungsplan durch.

Wir haben versucht den Antrag so einfach und kurz wie möglich zu gestalten und trotzdem maximalen Datenschutz zu gewährleisten. Daher bitten wir auch den ausgefüllten Antrag per Post an Bezirk Mittelfranken, Postfach 617, 91511 Ansbach zu schicken.
Ihr könnt allerdings zur Beschleunigung der Bearbeitung gerne die PDF im Vorfeld per Mail an popularmusikberatung@bezirk-mittelfranken.de schicken. Vielen Dank und sorry für die Umstände.

Außerdem möchten wir bereits im Vorfeld auf Punkt 4.4 der Richtlinien aufmerksam machen. "Im Falle einer Förderung ist auf den Zuschuss des Bezirks Mittelfranken hinzuweisen". Bei Veranstaltungen / Konzerten und sonstigen Bild-/Video-Formaten sollen daher im besten Falle die Logos (Bezirk/P!RW) in die Kommunikation aufgenommen werden. Ansonsten kann in Posts / Beiträgen auf die Unterstützung hingewiesen werden. Vielen Dank im Voraus :)!

Im Nachgang benötigen wir für die Rechnungsprüfung einen Verwendungsnachweis inklusive Rechnungen bzw. Quittungen.

Alle weiteren Richtlinien findet ihr hier.

WICHTIG: Tretet rechtzeitig mit uns in Kontakt. Wir helfen euch gerne bei der Antragstellung. :)

Beispiele:

  • Ihr wollt ein Konzert mit lokalen Bands veranstalten, allerdings decken die Einnahmen aus Kartenverkäufen wahrscheinlich nicht die Produktionskosten (Technik, Honorare, Verpflegung, GEMA etc.). Hier greift die Starthilfe!.
  • Ihr plant ein Streamingkonzert / eine Musikaufnahme und benötigt jedoch noch externe Technik bzw. Hilfe dafür? -> Starthilfe!
  • Ihr werdet zu einem Radioauftritt nach München eingeladen, habt allerdings kein Auto und müsst irgendwie eure Instrumente mitbringen? -> Starthilfe!

Ihr habt ein anderes Anliegen? Schreibt uns, wir schauen uns die Sache an.

 

Neben der Mikroförderung gibt es weiterhin die "große" Kulturförderung über einen Antrag beim Kulturausschuss des Bezirk Mittelfranken. Hier findet ihr alle Förderunterlagen; scrollen bis "Förderung der Musik".
Die Förderung richtet sich allerdings vorwiegend an gemeinnützige Veranstalter:innen, Projekte und Musikvereine. Daher sei an dieser Stelle an die Initiative Musik verwiesen. Diese übernimmt bis zu 40% der Projektkosten (Musikproduktion, Promotion, Touring).


Downloads zur Starthilfe

Antrag Starthilfe Popmusik (PDF-Datei)

Verwendungsnachweis Starthilfe Popmusik (PDF-Datei)

Richtlinien zur "Starthilfe Popmusik"


Workshops!

Workshops! Workshops! Workshops!

GO PROFESSIONAL - WORKSHOPREIHE 2021 - PROFIS AUS DER MUSIKINDUSTRIE IN DER MUSIKZENTRALE NÜRNBERG

Neun Workshops für Musikerinnen und Musiker finden im Herbst in der Musikzentrale Nürnberg statt - ermäßigte Konditionen für Teilnehmer*innen aus Mittelfranken

Workshops!

Auch dieses Jahr findet in der Musikzentrale wieder die „Go Professional“ Workshopreihe statt. In insgesamt neun Qualifizierungsworkshops mit unterschiedlichen Themen-schwerpunkten geben renommierte Dozentinnen und Dozenten ihr Wissen an Musiker*innen, Musikmanager*innen, angehende Produzent*innen, Booker*innen und andere Akteur*innen der Musikszene weiter. Die Workshops sollen wichtige Hilfestellungen geben, den Erfahrungsaustausch fördern und interessante Einblicke in professionelle Strukturen des Musikbusiness gewähren. Die Referent*innen beantworten auch Fragen zu den aktuellen Entwicklungen im Musikbusiness aufgrund der Corona-Pandemie.

Die Workshops finden in Kooperation mit dem Verband für Popkultur in Bayern (VPBy), dem Bayerischen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft sowie dem Bezirk Mittelfranken mit der Initiative Pop! Rot Weiss im Rahmen der bayernweiten Workshopreihe „Go Professional" statt.

Themen und Termine 2021:
Montag, 04.10.2021 | Zusammenhänge der Musikwirtschaft
Montag, 11.10.2021 | Steuern, Abgaben, Existenzgründung / Was für Kreative wichtig ist
Montag, 18.10.2021 | Konzertbooking in Eigenregie (Basics)
Montag, 25.10.2021 | Album Release Planung
Montag, 08.11.2021 | GEMA - KSK - GVL für Musiker*innen
Montag, 15.11.2021 | Online-Kommunikationsstrategien abseits des Mainstreams
Montag, 22.11.2021 | Beat Production – von der Idee zum fertigen Beat
Montag, 29.11.2021 | Wie kommt meine Musik ins Radio?
Montag, 13.11.2021 | Eigenes Musikvideo produzieren (lassen)

Unter den Dozent*innen finden sich renommierte Namen wie Fabian Rauecker (Management Dicht & Ergreifend), Vanessa Leigh Patrick (PULS / Bayerischer Rundfunk) oder Valentin Damjantschitsch (The Prosecution).

Die Workshops beginnen jeweils im 19.00 Uhr und finden in den Räumen der Musikzentrale Nürnberg (Fürther Straße 63, 90429 Nürnberg) statt. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Die Kosten belaufen sich pro Workshop auf 27,- € pro Person. Frühbuchungspreis bis vier Wochen vor jedem Workshop: 22,- €. Anmeldungen sind über unsere Webseite möglich. Teilnehmende aus dem Bezirk Mittelfranken erhalten pro gebuchtem Workshop einen Rabatt von 10,- € durch einen Zuschuss des Bezirks Mittelfranken im Rahmen der Initiative Pop! Rot Weiss. Dieser wird bei der Rechnungsstellung abgezogen. Zeitungsabonnenten der Nürnberger Nachrichten erhalten 20% ZAC-Rabatt. Erstattung in bar bei dem jeweiligen Termin.

Sollte ein Workshop kurzfristig pandemiebedingt vor Ort nicht stattfinden können, wird dieser, soweit möglich, alternativ als Webinar angeboten. Falls ein Workshop ausfallen muss, wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe zurückerstattet.

Eine Teilnahme an den Workshops ist nur für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete (3G-Regel) möglich. Ein entsprechender Nachweis (Testergebnis, Impfpass, Online-Zertifikat etc.) ist mitzuführen und wird beim Einlass abgefragt. Infos zur Maskenpflicht werden vor Ort gegeben – bitte Maske mitführen! Die Hinweise des Personals sind zu berücksichtigen. Die Workshops besuchen darf nur, wer keine Symptome von Covid-19 hat. Änderungen vorbehalten (abhängig von den jeweils zu dem Zeitpunkt der Workshop-Terminen geltenden Hygienevorschriften).


Musikalisches Speeddating

Musikalisches Speedating am 08. Oktober // Nürnberg. Pop Festival

Musikalisches Speeddating
Das @nuernbergpop - Festival steht vor der Tür und damit nicht nur entzückende Konzerte, sondern auch eine Pop-Konferenz, die sich sehen lassen kann. Wir sind natürlich wieder mit von der Partie. Nachdem es aus Gründen letztes Jahr leider nicht stattfinden konnte und es nach den Lockdowns und Kontaktbeschränkungen wieder bitter nötig ist, laden wir dieses Jahr zum Musikalischen Speeddating. Klingt erstmal stressig und förmlich, aber erfahrungsgemäß löst sich das Ganze nach der ersten Runde (und dem ersten Kaltgetränk) und ein sehr angenehmes Netzwerktreffen auf. Aber irgendwie muss man halt anfangen, oder?
 
Auf jeden Fall sollen sich alle angesprochen fühlen, die gerne mehr Kontakt zu anderen Musiker*innen, Veranstalter*innen, Fördergeber*innen und anderen Medienleuten etc. aufbauen würden. Oder auch zu uns, haha. Ach, kommt einfach alle :)!
 
Hier die Hardfacts und der Pressetext:
 

FREITAG 8. OKTOBER

 

16:00 – 17:00: Musikalisches Speedating

Präsentiert von POP! ROT WEISS.
Die Welt ist zwar bekanntlich ein Dorf, dennoch sind die Menschen hinter gewissen Marken, Bands und Projekten etc. nicht zwingend jedem ein Begriff. Um das zu ändern und die Szene noch ein Stück weiter zusammen zu führen, lädt POP! ROT WEISS zum musikalischen Speeddating. Musikschaffende treffen auf Veranstalter:innen treffen auf Medienvertreter:innen treffen auf Interessierte. Jeweils 6 Minuten ist Zeit, sich vorzustellen, dann wird gewechselt. Wer weiß, vielleicht sehen wir auch die Liebe auf den ersten Blick?
 
Wegen der begrenzten Kapazität, wird um Anmeldung bis zum 1. Oktober (oder später) gebeten. Akkreditierung mit Name und ggf. Funktion/Institution an kontakt[at]pop-rot-weiss.de.
 
Venue: KunstKulturQuartier (Königstraße 93, 90402 Nürnberg), 2. Stock

Was bringt sie Musiker:innen? Wer sollte Mitglied werden? Was heißt Leistungsschutzrecht? Wie hängt die GVL mit Labels zusammen? Was muss man beachten? Wie viel verdiene ich? Wer bekommt was?

POP! BASICS #5 – Die GVL

Gesellschaft für die Verwertung von Leistungsschutzrechten? Wie bitte? Wir klären auf!

Was bringt sie Musiker:innen? Wer sollte Mitglied werden? Was heißt Leistungsschutzrecht? Wie hängt die GVL mit Labels zusammen? Was muss man beachten? Wie viel verdiene ich? Wer bekommt was?

 

Leistungsschutzrechte vs. Urheberrechte

Die GVL steht oft im Schatten der GEMA, da diese auch stellvertretend für beide das Geld von Musikernutzer:innen eintreibt und somit auch abrechnungstechnisch im Vordergrund steht. Im Grunde übernimmt die GVL dieselbe Aufgabe wie die GEMA, nur eben auf der Seite der Leistungsschutzrechte und nicht wie die GEMA bei den Urheberrechten. Die grundsätzliche Unterscheidung haben wir hier zusammengefasst:

 

Zusammenhänge der Musikwirtschaft (C) POP! ROT WEISS

 

Wer kriegt was?

Das heißt anstelle Geld für die Nutzung von geistigem Songmaterial einzutreiben, kümmert sich die GVL um die Entlohnung der ausführenden Musiker:innen, Produzent:innen und Labels, die an der Herstellung Musik-Aufnahmen beteiligt sind, d.h. eine geschützte Leistung erbringen. Dadurch entfällt zwar der Live-Bereich bei Auswertung, weil es ja nur um Aufnahmen geht. Für jede sog. Sendeminute im Radio oder TV gibt es allerdings Geld. Auf diese Weise partizipieren zum Beispiel Studiomusiker:innen und Produzent:innen am Erfolg eines Songs, die sonst nicht Teil des Acts sind und daher keine Konzertgagen, Lizenzerlöse und GEMA-Anteile erhalten. Wenn du den Song geschrieben UND aufgenommen hast, dann bekommst du natürlich doppelt Schotter - von GEMA & GVL.

Wenn du einen Song geschrieben hast, bekommst du Geld von der GEMA, wenn du an einer Aufnahme beteiligt warst, bekommst du Geld von der GVL, wenn du den Song geschrieben und aufgenommen hast, dann bekommst du von beiden Geld.
(C) Nina Graf, Bonedo.de

 

 

Wer sollte Mitglied werden?

Laufen deine Songs aktuelle oder zukünftig im Radio oder TV? Bist du Produzent:in, bastelst Beats oder andere Elemente, die andere Künstler:innen für ihre Songs verwenden? Studiomusiker:in? Dann solltest du dich schleunigst bei der GVL anmelden. Wie? Einfach online Wahrnehmungsvertrag hier abschließen und go. Die Mitgliedschaft ist bei der GVL nämlich kostenlos, während sie bei der GEMA im Jahr 50€ kostet. Es schadet also nicht, wenn man sich dort anmeldet. Auch wenn man gerade noch keine Aussicht auf Airplay hat.

Für Labels ist die GVL die erste Anlaufstelle, da diese in Deutschland die Labelcodes vergibt. Im Umkehrschluss werden Labels ebenfalls über die GVL an den Ausschüttungen beteiligt. Man gilt faktisch erst als Label, wenn man von der GVL als solches anerkannt wird. Diese Praxis ist mittlerweile durch Online-Releases und ISRC-Codes allerdings ein wenig veraltet.

 

 

Wieviel verdiene ich?

Die Berechnung der Auszahlungshöhe gestaltet sich leider noch immer sehr intransparent bzw. äußerst komplex. Airplay auf Privatsendern wird nach wie vor nicht mitgezählt, das Internet ist für die GVL noch Neuland und verschiedenste Parameter, wie die Tiefe der Beteiligung an der Aufnahme oder die Größe des Senders, spielen eine Rolle. Daher berweisen wir lediglich auf die Info-Seite der GVL und merken an, dass 2021 endlich die Auszahlungen für das Jahr 2015 - 2016 eingegangen sind. Das heißt man hinkt hier mehrere Jahre hinterher. Um eine kleine Hausnummer zu bemühen: Für Sendeminuten im mittleren zweistelligen Bereich auf kleinen-mittelgroßen Sendern, gab es für diese Periode eine Auszahlung ebenfalls im mittleren zweistelligen Bereich. Reich wird man also nicht, aber nachdem die Mitgliedschaft eben auch kostenfrei ist, ...  ihr wisst schon.

Ein Radiohit mit vierstelligen Sendeminuten freut allerdings sicherlich jeden Geldbeutel.

Verteilungsrechnung der GVL

 

 

Wie melde ich meine Mitwirkung an?

Die GVL hat vor einigen Jahren das Online-Tool artsys vorgestellt, welches mittlerweile zu meine.gvl rebranded wurde. Dort kann man nach Releases (= offizielle Veröffentlichungen über ein Label, auch online) suchen und seine persönliche Rolle eintragen. Beispielsweise Gitarrist:in, Sänger:in, Produzent:in etc. Manchmal bedarf es eines Nachweises, d.h. Rechnungen, Verträge und sonstige schriftliche Abmachungen solltet ihr euch für alle Fälle dafür aufheben. Sobald ihr eure Mitwirkung eingetragen habt, heißt es nur noch ca. 5 Jahre warten ;).

Hier sieht man die Eingabemaske der GVL als Beispiel
Produktionssuche in meine.gvl

 

Wie immer: Wenn ihr konkrete Fragen habt oder Hilfe benötigt, schreibt uns oder ruft durch :).

 


Weiterführende Links:

https://www.gema.de/

POP! BASICS - Zusammenhänge in der Musikwirtschaft

POP! BASICS #1 – Die GEMA für Musiker:innen

POP! BASICS #2 – GEMA-Kalkulator für Muskiker:innen

POP! BASICS #3 – Werkanmeldung bei der GEMA – Wer ist Urheber?

POP! BASICS #4 – Cover oder Bearbeitung? Sample? Remix?

GVL-Mitglied werden


Andreas Jäger und Julian Menz sitzen auf der Treppe vor ihrem Büro

Wir stellen uns nochmal vor :)

Andreas Jäger und Julian Menz sitzen auf der Treppe vor ihrem Büro

Nachdem es ja doch ein Weilchen her ist, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, und wir außerdem viele neue Leute hier begrüßen dürfen: Hi 😊👋! Wir sind Andreas Jäger & Julian Menz und bilden seit Sommer 2019 die Fachstelle POP! ROT WEISS. Zumindest in dieser Form 😉. P!RW wurde tatsächlich bereits 2016 ins Leben gerufen, also vergangenen April fünf Jahre alt - was natürlich 2022 als "5+1" nachgefeiert werden muss. Damals war ich (Andi) allerdings noch alleine und die meiste Zeit ohne festen Arbeitsort unterwegs.

Mittlerweile haben wir unser Büro in Stein bei Nürnberg, im wundervollen Kulturhaus des Bezirk Mittelfranken, unserem Arbeitgeber. Dort sind wir organisatorisch ins Kulturreferat eingegliedert. Also, um die oft gestellte Frage zu beantworten: Ja, wir dürfen P!RW tatsächlich beruflich machen ☺️. Deswegen ist auch der allergrößte Teil unseres Angebots kostenfrei - ein Service des Bezirks für die lokalen Musikschaffenden.

Allerdings spielen wir beide trotzdem noch in unseren Bands (Julian sogar hauptberuflich), arbeiten dort mit Labels, Agenturen, Booker:innen bzw. Szene-Akteur*innen im Allgemeinen zusammen und versuchen dabei möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, um diese bei P!RW einbringen zu können.

Das zählt auch zu unseren Hauptaufgaben: Tipps & Tricks weitergeben, Know-How vermitteln, vernetzen, beraten und begleiten. Meldet euch daher jederzeit, wenn ihr Fragen habt oder Hilfe benötigt 🙏.

Außerdem veranstalten wir eigene Konzerte, Open Stages, Workshops, Vorträge etc., hosten Partnerbühnen u.a. beim @nuernbergpop-Festival oder dem Unter Einem Dach im @ewerk_erlangen, setzen uns für Diversität und Inklusion auf und neben den lokalen Bühnen ein (checkt unsere POP FÜR ALLE-Kampagne ❤️) und sind allgemein für fast jede Kooperation zu haben. Meldet euch gerne, falls ihr Interesse habt. Ansonsten bekommt ihr den Rest ja eh hier oder auf Insti mit.

So, in den nächsten Wochen findet ihr uns auf jeden Fall vor und neben den Bühnen der Metropolregion. Schaut vorbei und sagt Hallo! Wir freuen uns ☺️!

Andi & Julian