Was bringt sie Musiker:innen? Wer sollte Mitglied werden? Was heißt Leistungsschutzrecht? Wie hängt die GVL mit Labels zusammen? Was muss man beachten? Wie viel verdiene ich? Wer bekommt was?

POP! BASICS #5 – Die GVL

Gesellschaft für die Verwertung von Leistungsschutzrechten? Wie bitte? Wir klären auf!

Was bringt sie Musiker:innen? Wer sollte Mitglied werden? Was heißt Leistungsschutzrecht? Wie hängt die GVL mit Labels zusammen? Was muss man beachten? Wie viel verdiene ich? Wer bekommt was?

 

Leistungsschutzrechte vs. Urheberrechte

Die GVL steht oft im Schatten der GEMA, da diese auch stellvertretend für beide das Geld von Musikernutzer:innen eintreibt und somit auch abrechnungstechnisch im Vordergrund steht. Im Grunde übernimmt die GVL dieselbe Aufgabe wie die GEMA, nur eben auf der Seite der Leistungsschutzrechte und nicht wie die GEMA bei den Urheberrechten. Die grundsätzliche Unterscheidung haben wir hier zusammengefasst:

 

Zusammenhänge der Musikwirtschaft (C) POP! ROT WEISS

 

Wer kriegt was?

Das heißt anstelle Geld für die Nutzung von geistigem Songmaterial einzutreiben, kümmert sich die GVL um die Entlohnung der ausführenden Musiker:innen, Produzent:innen und Labels, die an der Herstellung Musik-Aufnahmen beteiligt sind, d.h. eine geschützte Leistung erbringen. Dadurch entfällt zwar der Live-Bereich bei Auswertung, weil es ja nur um Aufnahmen geht. Für jede sog. Sendeminute im Radio oder TV gibt es allerdings Geld. Auf diese Weise partizipieren zum Beispiel Studiomusiker:innen und Produzent:innen am Erfolg eines Songs, die sonst nicht Teil des Acts sind und daher keine Konzertgagen, Lizenzerlöse und GEMA-Anteile erhalten. Wenn du den Song geschrieben UND aufgenommen hast, dann bekommst du natürlich doppelt Schotter - von GEMA & GVL.

Wenn du einen Song geschrieben hast, bekommst du Geld von der GEMA, wenn du an einer Aufnahme beteiligt warst, bekommst du Geld von der GVL, wenn du den Song geschrieben und aufgenommen hast, dann bekommst du von beiden Geld.
(C) Nina Graf, Bonedo.de

 

 

Wer sollte Mitglied werden?

Laufen deine Songs aktuelle oder zukünftig im Radio oder TV? Bist du Produzent:in, bastelst Beats oder andere Elemente, die andere Künstler:innen für ihre Songs verwenden? Studiomusiker:in? Dann solltest du dich schleunigst bei der GVL anmelden. Wie? Einfach online Wahrnehmungsvertrag hier abschließen und go. Die Mitgliedschaft ist bei der GVL nämlich kostenlos, während sie bei der GEMA im Jahr 50€ kostet. Es schadet also nicht, wenn man sich dort anmeldet. Auch wenn man gerade noch keine Aussicht auf Airplay hat.

Für Labels ist die GVL die erste Anlaufstelle, da diese in Deutschland die Labelcodes vergibt. Im Umkehrschluss werden Labels ebenfalls über die GVL an den Ausschüttungen beteiligt. Man gilt faktisch erst als Label, wenn man von der GVL als solches anerkannt wird. Diese Praxis ist mittlerweile durch Online-Releases und ISRC-Codes allerdings ein wenig veraltet.

 

 

Wieviel verdiene ich?

Die Berechnung der Auszahlungshöhe gestaltet sich leider noch immer sehr intransparent bzw. äußerst komplex. Airplay auf Privatsendern wird nach wie vor nicht mitgezählt, das Internet ist für die GVL noch Neuland und verschiedenste Parameter, wie die Tiefe der Beteiligung an der Aufnahme oder die Größe des Senders, spielen eine Rolle. Daher berweisen wir lediglich auf die Info-Seite der GVL und merken an, dass 2021 endlich die Auszahlungen für das Jahr 2015 - 2016 eingegangen sind. Das heißt man hinkt hier mehrere Jahre hinterher. Um eine kleine Hausnummer zu bemühen: Für Sendeminuten im mittleren zweistelligen Bereich auf kleinen-mittelgroßen Sendern, gab es für diese Periode eine Auszahlung ebenfalls im mittleren zweistelligen Bereich. Reich wird man also nicht, aber nachdem die Mitgliedschaft eben auch kostenfrei ist, ...  ihr wisst schon.

Ein Radiohit mit vierstelligen Sendeminuten freut allerdings sicherlich jeden Geldbeutel.

Verteilungsrechnung der GVL

 

 

Wie melde ich meine Mitwirkung an?

Die GVL hat vor einigen Jahren das Online-Tool artsys vorgestellt, welches mittlerweile zu meine.gvl rebranded wurde. Dort kann man nach Releases (= offizielle Veröffentlichungen über ein Label, auch online) suchen und seine persönliche Rolle eintragen. Beispielsweise Gitarrist:in, Sänger:in, Produzent:in etc. Manchmal bedarf es eines Nachweises, d.h. Rechnungen, Verträge und sonstige schriftliche Abmachungen solltet ihr euch für alle Fälle dafür aufheben. Sobald ihr eure Mitwirkung eingetragen habt, heißt es nur noch ca. 5 Jahre warten ;).

Hier sieht man die Eingabemaske der GVL als Beispiel
Produktionssuche in meine.gvl

 

Wie immer: Wenn ihr konkrete Fragen habt oder Hilfe benötigt, schreibt uns oder ruft durch :).

 


Weiterführende Links:

https://www.gema.de/

POP! BASICS - Zusammenhänge in der Musikwirtschaft

POP! BASICS #1 – Die GEMA für Musiker:innen

POP! BASICS #2 – GEMA-Kalkulator für Muskiker:innen

POP! BASICS #3 – Werkanmeldung bei der GEMA – Wer ist Urheber?

POP! BASICS #4 – Cover oder Bearbeitung? Sample? Remix?

GVL-Mitglied werden


Andreas Jäger und Julian Menz sitzen auf der Treppe vor ihrem Büro

Wir stellen uns nochmal vor :)

Andreas Jäger und Julian Menz sitzen auf der Treppe vor ihrem Büro

Nachdem es ja doch ein Weilchen her ist, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, und wir außerdem viele neue Leute hier begrüßen dürfen: Hi 😊👋! Wir sind Andreas Jäger & Julian Menz und bilden seit Sommer 2019 die Fachstelle POP! ROT WEISS. Zumindest in dieser Form 😉. P!RW wurde tatsächlich bereits 2016 ins Leben gerufen, also vergangenen April fünf Jahre alt - was natürlich 2022 als "5+1" nachgefeiert werden muss. Damals war ich (Andi) allerdings noch alleine und die meiste Zeit ohne festen Arbeitsort unterwegs.

Mittlerweile haben wir unser Büro in Stein bei Nürnberg, im wundervollen Kulturhaus des Bezirk Mittelfranken, unserem Arbeitgeber. Dort sind wir organisatorisch ins Kulturreferat eingegliedert. Also, um die oft gestellte Frage zu beantworten: Ja, wir dürfen P!RW tatsächlich beruflich machen ☺️. Deswegen ist auch der allergrößte Teil unseres Angebots kostenfrei - ein Service des Bezirks für die lokalen Musikschaffenden.

Allerdings spielen wir beide trotzdem noch in unseren Bands (Julian sogar hauptberuflich), arbeiten dort mit Labels, Agenturen, Booker:innen bzw. Szene-Akteur*innen im Allgemeinen zusammen und versuchen dabei möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, um diese bei P!RW einbringen zu können.

Das zählt auch zu unseren Hauptaufgaben: Tipps & Tricks weitergeben, Know-How vermitteln, vernetzen, beraten und begleiten. Meldet euch daher jederzeit, wenn ihr Fragen habt oder Hilfe benötigt 🙏.

Außerdem veranstalten wir eigene Konzerte, Open Stages, Workshops, Vorträge etc., hosten Partnerbühnen u.a. beim @nuernbergpop-Festival oder dem Unter Einem Dach im @ewerk_erlangen, setzen uns für Diversität und Inklusion auf und neben den lokalen Bühnen ein (checkt unsere POP FÜR ALLE-Kampagne ❤️) und sind allgemein für fast jede Kooperation zu haben. Meldet euch gerne, falls ihr Interesse habt. Ansonsten bekommt ihr den Rest ja eh hier oder auf Insti mit.

So, in den nächsten Wochen findet ihr uns auf jeden Fall vor und neben den Bühnen der Metropolregion. Schaut vorbei und sagt Hallo! Wir freuen uns ☺️!

Andi & Julian


Gesprächsrunde am 12. Juli

12. Juli // Digitale Gesprächsrunde: "Ich sehe was, was du nicht siehst"

Gesprächsrunde am 12. Juli

Montag, 12. Juli 2021 / 11.00 – 12.30 Uhr

Talk: “Ich sehe was, was du nicht siehst”

Blinde Expert:innen bringen Licht ins Dunkel

Das kulturelle Leben verlagert sich in den virtuellen Raum und hybride/digitale Kulturformate werden auch nach der Pandemie immer mehr unsere Zukunft prägen. Wir möchten bei einem Expert:innen-Talk der Frage nachgehen, was das für die kulturelle Teilhabe von insbesondere blinden und sehbehinderten Menschen bedeutet. Wo werden Hürden, aber auch Chancen der Digitalität erkannt? Wie können Kulturschaffende ihre Angebote zugänglich und bedarfsorientiert gestalten?

zu Gast:

Heiko Kunert (Vorsitzender des Hamburger Blinden- und Sehbehindertenvereins)

Christian Ohrens (Berater, DJ, Autor)

Andrea Eberl (Musikerin, Aktivistin)

Moderiert von:

Hansi Mühlbauer (Initiative Barrierefrei Feiern)

Kostenlose Anmeldung per Mail an inklusion@pop-rot-weiss.de

Bei Bedarf einer Kommunikations-Assistenz in Leichter Sprache oder Gebärdensprachdolmetschung bitte einen Hinweis in der Anmeldung vermerken.


Warum bieten wir diese Workshops an?

“Artikel 30 verpflichtet die Staaten, dafür zu sorgen, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten teilnehmen können.” (UN-Behindertenrechtskonvention)

Über gesetzliche Bestimmungen hinaus, sollten Barrierefreiheit und Inklusion in der öffentlichen und privaten Kulturarbeit zu den Mindestanforderungen von Veranstaltungen gehören. An der Bereitschaft der Kulturschaffenden liegt es selten. Viel mehr wissen Veranstaltende oft nicht so genau, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen können und wie sie diese an die Zielgruppe der Gäste mit Behinderung kommunizieren sollen. In diesem Prozess ist die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung als Expert:innen in eigener Sache unabdingbar.

Nach dem Leitsatz “Nicht ohne uns über uns” möchten wir diesen Ansatz bei unserer Fortbildungsreihe “Barrierefreie Kulturarbeit” vermitteln und laden Expert:innen ein, die aufzeigen, welche Faktoren und Maßnahmen für ihre selbstbestimmte Teilhabe an Kulturangeboten entscheidend sind. Durch praxisnahe Beispiele geben unsere Referent:innen Tipps, wie eine barrierefreie Veranstaltung gelingen und erst auf dieser Ebene Inklusion umgesetzt werden kann. Die dreiteilige Online-Fortbildungsreihe findet im Rahmen der 5. POP FÜR ALLE-Kampagne des Bezirk Mittelfranken / Pop! Rot Weiss statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.


10 reißerische tipps für den social media auftritt

10 Tipps für Social Media-Content

10 reißerische tipps für den social media auftritt
Clickbaits!! Auf jeden Fall Clickbaits posten 😉! Spaß beiseite. Social Media kann man lieben und durchaus hassen, aber mittlerweile gehört es irgendwie zum Musikmachen dazu, eine einigermaßen gepflegte Online-Präsenz aufrecht zu erhalten.
Das ist teilweise stressig viel Arbeit, insbesondere wenn ständig neuer sog. "Content" sog. "created" werden muss. Als kleine Inspirationshilfe haben wir hier für euch 10 reißerische Tipps zusammengefasst:
 

1. Kurze Performance-Ausschnitte (Stories, Reels, Posts, TikToks)

Der naheliegende Klassiker! Aber immer wieder lernen wir Acts kennen, die bis auf den Link in der Bio und die obligatorischen Gig-Ankündigungen nicht weiter vermuten lassen, dass sie tatsächlich ein Musikact sind. Schwierig!
Egal ob kurz und unplugged, auf Playback gesungen oder gerappt, aus dem Proberaum gefilmt oder aus dem Studio: Wir machen Musik!
 

2. Musikvideos (IGTV, Ausschnitte als Reels, Posts, TikToks)

Der nächste Klassiker. Aber auch hier: Oftmals verliert man Hörer:innen alleine durch den Verweis auf YouTube. Kein Scheiß! So faul sind wir mittlerweile geworden. Daher sollten zumindest großzügige Ausschnitte auf die SoMe-Plattformen geklatscht werden.
 

3. "Work-in-Progress" (Posts, Reels, TikToks)

Beispielsweise: Demo-Skizzen gepaart mit dem Aufruf zur Interaktion a la "Habt ihr eine Idee für die Stelle?" o.ä., Auszüge aus dem Aufnahmeprozess, Studio-Shots, Einblicke in die Merchproduktion etc.
Lasst uns die Leute an unserem Prozess teilhaben und ggf. teilnehmen. Go!
 

4. Cover-Reihen (Stories, Posts, Reels, TikToks)

Kurze Covers unserer All-Time-Favorites, extreme Genre-Sprünge (Metalsongs als LoFi-Pop-Cover?), befreundete Acts (gegenseitige Covers?), aktuelle Songs etc.
Die Möglichkeiten sind buchstäblich endlos. Klar ist aber auch: Wenn wir eigene Musik machen, muss diese immer im Vordergrund stehen. Check!
 

5. "Damals vs. Heute" (Stories, Posts, Reels, TikToks)

Gibt es Videos vom ersten Auftritt? Den ersten Demos? Der ersten Gitarre? Dem ersten Mixer? Das erste Bandbild? Was hat sich seitdem getan? Wie hat sich die Performance entwickelt? Haben es alte Songs in die aktuelle Setlist geschafft?
Wachstum und Entwicklungen sind spannend und eignen sich perfekt für einige Rückblicke.

6. "Social Media vs. Reality" (v.a. Stories, TikToks)

Ungefilterte Einblicke z.B. in den kreativen Prozess sind authentisch und dadurch oft sympathischer, als perfekt editierte und bearbeitete Videos und Fotos. Die gehören natürlich auch dazu, bringen allerdings häufig eine gewisse Distanz zwischen Act und Follower:in.
Kann man wollen oder eben auch nicht :). Wir wollen!

7. Story-Time! (IGTV, Posts, TikToks)

Was ist die Geschichte hinter diesem Song, diesem Album, diesem Video, der Band? Der Menschheit? Warum sind wir? Warum machen wir das alles? Was war damals auf der Tour so witzig? Wer ist die Inspiration hinter dem Song namens "Günther von der Tanke"?
Erzählt halt mal!

8. Tutorials & Tipps & Tricks (Reels, TikToks, Posts)

Wie spielt man diesen Song? Wie kriegt man diesen Sound hin? Warum klingt die Snare so geil? Wie produziert man diesen Drop? Wie nimmt am besten Gitarren auf? Was postet man am besten auf Social Media ;)?

9. Die "anderen" Leidenschaften (alles)

Klar, Musik steht im Fokus und sollte letztlich auch mind. 80% der Posts ausmachen, aber es gibt ja oft noch weitere interessante "Leidenschaften", die zeigen wer bzw. wie wir sind, die uns greifbarer und dadurch vielleicht auch interessanter machen.
Es geht bei Musik auch immer ein Stück weit um Identifikation mit den Bildern, die uns die Musik in den Kopf setzt und mit dem "Lifestyle", der damit einher geht. Was ich damit meine: Wenn man von Natur und Freiheit singt und privat gerne in die Berge fährt, dann könnte man letzteres durchaus visuell mitteilen. Wenn man von dem Leben in der Großstadt und verschwitzten Kellerclubs singt, dann ... na, ihr wisst schon. Allgemein bieten sich dafür wie gesagt Passionen an, da diese am meisten hergeben, ohne das man zu weit greifen muss. Aber auch der Weg zum Ziel bietet viel Raum für Content. "Ich lerne jetzt das und das und ich nehme euch dabei mit!.

10. Kreative Werbung (alles)

Heikle Nummer, ich weiß. Oft werden die Sozialen Medien nämlich NUR als Werbeplattform missbraucht. Seien es gesponserte Posts etc. oder die bereits genannten Gig-Ankündigungen gepaart mit "N E W  S O N G out now". Da wird per se drüber gewischt.
Niemand hat Bock nur "Kund:in" zu sein. Aber kreative Gig-Ankündigungen in Form eines kurzen Songs oder Videos, vielleicht im Zusammenhang mit einer Story, die man in der Stadt erlebt hat oder Fotos vom Gig in derselben Location, fühlen sich NICHT wie Werbung an, obwohl sie natürlich nichts anderes sind. Das gleiche gilt für Neuveröffentlichung. Alle neun Tipps bisher (bis auf die Cover-Reihe) könnten für VÖ-Posts hergenommen werden. Weitere Vorteil dadurch: Man kann mit mehreren Posts kreativ und nicht zu aufdringlich ein und dieselbe Veröffentlichung bewerben. Easy!

Generell: Reels, TikToks & Shorts

Generell gibt's in Sachen Social Media zwei wirkliche Wachstumstreiber, namentlich "Reels" und "TikToks". Instagram und TikTok senden via Algorithmus insbesondere diese beiden Formate an alle aus, denen der Content gefallen könnte, sprich sie dazu bringt länger auf der Plattform zu verweilen.
Wenn man trendiges Zeug anzubieten hat, bieten sich hier unglaubliche Wachstumsmöglichkeiten. Aber auch "normaler" Content wird oft weit über die organische Reichweite ausgestrahlt. Möchte man also vordergründig neue Follower:innen an Land ziehen, dann sollten wir auf jeden Fall diese beiden Ströme bespielen. YouTube zieht hier gerade mit den Shorts hinterher. Behalten wir mal im Auge!

Ansonsten noch einen Tipp: Lasst euch nicht zu sehr von diesem Posting-Zwang stressen. Das Internet ist auch noch nächste Woche da ;). Wir auch, oder?

 

Online Fortbildung: Vortrag: Barrierefreie Kommunikation am 14. Juni von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

14. Juni // Kostenloser digitaler Vortrag: Barrierefreie Kommunikation

Online Fortbildung: Vortrag: Barrierefreie Kommunikation am 14. Juni von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

 

Montag, 14. Juni 2021 / 10.00 – 13.00 Uhr

Vortrag: “Barrierefreie Kommunikation”

Bei Barrierefreiheit denken viele Veranstaltende immer noch nur an Rollstühle, Rampen und barrierefreie Toiletten. Aber spätestens seit der Digitalisierung haben sich Kommunikations-Ebenen eröffnet, die es gilt zugänglich für alle Menschen zu gestalten. Leider passiert das noch nicht ausreichend, obwohl für Menschen mit Sinneseinschränkungen barrierefreie Informationen unverzichtbar für ihre kulturelle Teilhabe sind. Dazu gehört barrierefreier SocialMedia-Content für Blinde genauso, wie Informationen in Leichter Sprache für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten und der Einsatz von Gebärdensprache und Untertiteln für taube Menschen.

Medienaffine Expert:innen in eigener Sache zeigen praxisorientiert auf, welche Maßnahmen in der Kulturarbeit ergriffen werden können, um durch sensible Kommunikation Teilhabe und Inklusion zu fördern. Im Anschluss an die Vorträge folgt eine offene Fragerunde.

Zu Gast:

Heiko Kunert (#Barrierefrei Posten)

Wille Felix Zante (Journalist)

Natalie Dedreux & Anne Leichtfuß (Kulturmagazin Ohrenkuss)

 

Kostenlose Anmeldung per Mail an inklusion@pop-rot-weiss.de

Bei Bedarf einer Kommunikations-Assistenz in Leichter Sprache oder Gebärdensprachdolmetschung bitte einen Hinweis in der Anmeldung vermerken.


Warum bieten wir diese Workshops an?

“Artikel 30 verpflichtet die Staaten, dafür zu sorgen, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten teilnehmen können.” (UN-Behindertenrechtskonvention)

Über gesetzliche Bestimmungen hinaus, sollten Barrierefreiheit und Inklusion in der öffentlichen und privaten Kulturarbeit zu den Mindestanforderungen von Veranstaltungen gehören. An der Bereitschaft der Kulturschaffenden liegt es selten. Viel mehr wissen Veranstaltende oft nicht so genau, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen können und wie sie diese an die Zielgruppe der Gäste mit Behinderung kommunizieren sollen. In diesem Prozess ist die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung als Expert:innen in eigener Sache unabdingbar.

Nach dem Leitsatz “Nicht ohne uns über uns” möchten wir diesen Ansatz bei unserer Fortbildungsreihe “Barrierefreie Kulturarbeit” vermitteln und laden Expert:innen ein, die aufzeigen, welche Faktoren und Maßnahmen für ihre selbstbestimmte Teilhabe an Kulturangeboten entscheidend sind. Durch praxisnahe Beispiele geben unsere Referent:innen Tipps, wie eine barrierefreie Veranstaltung gelingen und erst auf dieser Ebene Inklusion umgesetzt werden kann. Die dreiteilige Online-Fortbildungsreihe findet im Rahmen der 5. POP FÜR ALLE-Kampagne des Bezirk Mittelfranken / Pop! Rot Weiss statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.


Acts gesucht!

Acts gesucht! Straßenmusik in Wassertrüdingen

Acts gesucht!

Straßenmusikfestival in Wassertrüdingen am 21. & 22. August

Wir freuen uns sehr, dass wir zum ersten Mal seit fast einem Jahr wieder offiziell Auftrittsmöglichkeiten ausschreiben können. Und dann gleich so eine schöne Angelegenheit. Vor zwei Jahren durften wir im Rahmen der Landesgartenschau in Wassertrüdingen bereits ein kleines Straßenmusikfestival zelebrieren, nun wurden wir (nachdem 2020 ins Wasser gefallen ist) erneut eingeladen, um an selber Stelle erneut mit möglichst vielen Straßenmusiker*innen zu feiern.

Dieses Jahr ohne Gartenschau, dafür in Kombination mit dem “Alstadtgenuss”-Fest, welches ebenso viele Menschen nach Wassertrüdingen ziehen wird. Zwar wissen wir Stand jetzt noch nicht genau, wie es mit den Hygiene-Maßnahmen aussehen wird, aber wir sind zuversichtlich. Trotzdem möchten wir – zumindest für den Moment – die Anmeldungen ein wenig steuern.

Schreibt daher eine kurze Bewerbung mit den üblichen Infos an kontakt@pop-rot-weiss.de
Vorläufiger Bewerbungsschluss: 14.06.

Die Rahmenbedingungen sind ansonsten relativ selbstklärend:

  • Straßenmusik / minimal verstärkt / batteriebetrieben
  • keine festen Standorte (Karte folgt) / Rücksicht auf andere nehmen
  • Wir können eine kleine Anfahrtspauschale zahlen und kümmern uns um ein wenig Verpflegung für die Musiker*innen
  • Samstag & Sonntag, jeweils 10 Uhr – 20 Uhr

Weitere Details folgen in Kürze :)!

Acts gesucht!

Stimmungsbild der mittelfränkischen Musikszene. Eure Stimme ist uns wichtig!

Umfrage: Stimmungsbild der mittelfränkischen Musikszene

Stimmungsbild der mittelfränkischen Musikszene. Eure Stimme ist uns wichtig!

Liebe Musiker*innen,

am 17. Juni findet der nächste Kulturausschuss des Bezirk Mittelfranken statt. Dafür möchten wir ein Stimmungsbild der mittelfränkischen Musiker*innen erstellen, das wir dort der Politik vorstellen möchten. Mit vielen von euch sind wir bereits seit Monaten im Gespräch, haben gemeinsam viele Fragen zu Hilfsprogrammen klären können und blicken einigermaßen optimistisch in den Herbst. Um ein möglichst repräsentatives Bild abgeben zu können, möchten wir aber nun von euch direkt (und natürlich anonym) hören, wie ihr denkt.

Vielen Dank im Voraus!

Falls ihr weitere Fragen habt oder sonstige Anmerkungen loswerden möchtet, schreibt uns gerne eine Mail

kontakt@pop-rot-weiss.de


Das Logo des Lockdown Lottos, ein geöffnetes Vorhängeschloss in Herzform

Erfolg fürs Lockdown Lotto

Seit Aschermittwoch lief die Aktion LOCKDOWN LOTTO - eine Solidaritätskampagne des Excudit Magazins mit der Sparkasse Nürnberg, Radio max neo, dem creativstudio riess und uns. Für die Künstler:innen aus der Region konnten über 22.000 Euro gesammelt werden. Heute endet die Aktion.

Ein Mann hält eine Karte mit dem Lockdown Lotto Logo hoch

Für einen Mindestbeitrag von 30 Euro konnten sich Spender:innen ein "Los" kaufen. Denn am 1. Juni wird in einer Radioshow auf max neo eine Art Tombola veranstaltet: Alle Spender:innen kommen in einen Lostopf und können dadurch eine der teilnehmenden Künstler:innen für ein privates Konzert in kleinem Rahmen gewinnen. Das Geld aus den Spenden wird gleichmäßig an die Acts verteilt. Außerdem findet am am 9. Juli ein Festival mit Lockdown Lotto-Acts im Parks Nürnberg statt.

Wir freuen uns über so viel Medienecho, Zuspruch und letztlich Geld, das für die Kultur in unserer gespendet wurde. Danke allen Spender:innen!


Barrierefreie Veranstaltungsplanung Workshop am 10. Mai. Anmeldung an inklusion@pop-rot-weiss.de

10. Mai // Kostenloser Digitaler Workshop: Barrierefreie Veranstaltungsplanung

Barrierefreie Veranstaltungsplanung Workshop am 10. Mai. Anmeldung an inklusion@pop-rot-weiss.de

Montag, 10. Mai 10:00 Uhr - 14:00 Uhr

Workshop: Barrierefreie Veranstaltungsplanung & Inklusive Kulturarbeit

Hinkommen – reinkommen – klarkommen.

In diesem Workshop möchten wir die Grundlagen der barrierefreien Veranstaltungsplanung vermitteln. Barrierefreiheit heißt, dass alle Menschen ungeachtet ihrer Fähigkeiten uneingeschränkt und selbstbestimmt Zugang zu allen Bereichen des Lebens haben können. Dieser Anspruch setzt ein sensibles Um- und Mitdenken verschiedener Bedürfnisse voraus. Barrierefreiheit erfordert aber auch konkrete Veränderungen in der Gestaltung der eigenen Angebote. Vor allem die Kulturarbeit, mit ihrer grenzenlosen Diversität und ihrer individuellen Protagonist:innen, ist eine wichtige Plattform zur Vermittlung einer inklusiven Kultur.

Zu Gast: Initiative Barrierefrei Feiern

Kostenlose Anmeldung per Mail an inklusion@pop-rot-weiss.de

Bei Bedarf einer Kommunikations-Assistenz in Leichter Sprache oder Gebärdensprachdolmetschung bitte einen Hinweis in der Anmeldung vermerken.


Warum bieten wir diese Workshops an?

“Artikel 30 verpflichtet die Staaten, dafür zu sorgen, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten teilnehmen können.” (UN-Behindertenrechtskonvention)

Über gesetzliche Bestimmungen hinaus, sollten Barrierefreiheit und Inklusion in der öffentlichen und privaten Kulturarbeit zu den Mindestanforderungen von Veranstaltungen gehören. An der Bereitschaft der Kulturschaffenden liegt es selten. Viel mehr wissen Veranstaltende oft nicht so genau, welche konkreten Maßnahmen sie ergreifen können und wie sie diese an die Zielgruppe der Gäste mit Behinderung kommunizieren sollen. In diesem Prozess ist die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung als Expert:innen in eigener Sache unabdingbar.

Nach dem Leitsatz “Nicht ohne uns über uns” möchten wir diesen Ansatz bei unserer Fortbildungsreihe “Barrierefreie Kulturarbeit” vermitteln und laden Expert:innen ein, die aufzeigen, welche Faktoren und Maßnahmen für ihre selbstbestimmte Teilhabe an Kulturangeboten entscheidend sind. Durch praxisnahe Beispiele geben unsere Referent:innen Tipps, wie eine barrierefreie Veranstaltung gelingen und erst auf dieser Ebene Inklusion umgesetzt werden kann. Die dreiteilige Online-Fortbildungsreihe findet im Rahmen der 5. POP FÜR ALLE-Kampagne des Bezirk Mittelfranken / Pop! Rot Weiss statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.


Workshop: Streaming Masterclass mit Yannic Dressler

Wir laden ein 😊:


Streaming Masterclass mit Yannic Dressler // 29. April // 18:30 Uhr // kostenlos // digital.
 
Anmeldungen per Mail an kontakt@pop-rot-weiss.de. Den Link zum Zoom-Meeting verschicken wir kurz vorher an alle angemeldeten Teilnehmer:innen. Die Plätze sind begrenzt.
 
In den nächsten Wochen fokussieren wir uns bei P!RW auf das Veröffentlichen von Musik, die verschiedenen Formen von Releases und was dabei zu beachten ist. Da darf natürlich an erster Stelle das Musikstreaming nicht fehlen.
 

Eingeladen haben wir uns für diesen Workshop Yannic Dressler (@rollsroyce_teambuero) , Co-Owner der Full Service Artist Agency „Team Büro“ (@teambuero) , geboren und aufgewachsen in Nürnberg und seit Jahren eine der umtriebigsten Figuren der lokalen Hip Hop - Szene. Yannic managt aktuell mehrere Künstler:innen, ist erfolgreicher Labelmanager und hat vor kurzem die Drum & Sample Pack Plattform Hi-Hat Hustler mitbegründet .

 
Er wird euch in dem ca. 1,5 stündigen Workshop alles über das Thema Streaming erzählen, was ihr wissen müsst, um selbst erfolgreich digital Musik zu veröffentlichen. Trotzdem soll am Ende genug Zeit für eure eigenen Fragen bleiben.
 

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos für alle Musiker:innen aus Mittelfranken. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen ☺️.