Spotify for Artists Profil Pflege Artist's pick

Spotify richtig pflegen

Spotify for Artists Profil Pflege Artist's pick
(c) Marco Verch https://foto.wuestenigel.com/ CC2.0

Seit sich Spotify fest in unseren AirPods und Sonos-Systemen etabliert hat, hat sich Musikkonsum stark geändert. Nicht nur die Menge der gehörten Tracks und Genres hat sich erhöht. Auch die Art und Weise, wie wir auf Neues aufmerksam werden funktioniert anders als in dieser merkwürdigen Zeit von CDs, MP3-Dateien und eDonkey2000. Wenn wir Musik nicht aus Netflix-Serien shazamen oder von den besten Freund*innen empfohlen bekommen, ist es der geniale Spotify-Algorithmus, der uns Ungehörtes serviert. Genial ist dabei vielleicht das falsche Wort. Zuverlässig trifft es eher. Denn Spotify wagt sich bei seinen Recommendations kaum in Terrain, das nicht unserer musikalischen comfort zone entspricht. Wir bekommen eben das geboten, was uns mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso gefällt. Das gibt nur Sinn. Anderenfalls würden wir schnell die Lust an Playlisten verlieren, die Spotify für uns maßschneidert.

Algorithmische Playlist sind automatisch generierte Sammlungen von Songs. Diese Automatismen sind natürlich streng geheim. Doch gibt es ein paar Anhaltspunkte, ein paar Brotkrumen anhand derer man zumindest bessere Chancen hat, in so eine Playlist zu kommen. Und die findet man meistens in den Features von Spotify. Immerhin möchte das Programm, dass wir seine Funktionen nutzen.

Nutzt alle Spotify-Funktionen regelmäßig

Fangen wir beim Offensichtlichen an: Dem eigenen Künstler*innen-Profil Spotify for Artists. Über Euren Browser und den Zauberspruch https://artists.spotify.com/ gelangt Ihr zu Eurem Back-End, das Euer Erscheinungsbild auf Spotify bestimmt. Hier könnt Ihr vom Profilbild bis zu neuen Playlists alles ändern, was relevant ist. Und das solltet Ihr auch. In regelmäßigen Abständen.

1. Bilder

Algorithmen lieben es, wenn wann los ist. Stillstand ist absolut uninteressant für sie. Mal wieder Lust gute Fotos im herrlichen Frühlingswetter zu machen? Perfekt! Macht ein aktuelles Foto und ladet es hoch. Eure Fotografin kann dabei sogar den empfohlenen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten. Die Fotos schickt man sich hernach eh digital zu. Corona-safe also. Pimpt Euer Profil mit einem schönen neuen Headerbild. Schaut Euch mal bei Euren Lieblingen um. Die meisten werden richtig gute Pics drin haben. Plus: Zeigt Eure coolsten Bilder in Eurer Image Gallery. Am besten alle paar Wochen neue.

2. Bio

Direkt unter der Image Gallery frägt Spotify nach Eurer Bio. Füllt sie aus. Nutzt die Zeit aktuell und fuchst Euch richtig rein, was es heißt eine geile Bio/Bandinfo zu verfassen. Ihr habt knapp 1500 Zeichen zur Verfügung (inklusive Leerzeichen!), also verwendet Ihr auch die komplette Länge und liefert eine Bio ab, die so klar auf den Punkt bringt, was Ihr seid, dass hinterher ganze Marketinglehrbücher darüber geschrieben werden. No pressure.

Bei More Info verlinkt Ihr zu Euren Accounts bei Facebook, Insta und – falls vorhanden – Twitter, das Alte-Besserwisser-Tool. Und natürlich auf Eure Homepage. TIPP: Holt Euch Listeners indem Ihr regelmäßig Playlisten oder Songs aus der Spotfy-App heraus direkt in Eure Instagram-Story teilt. Das gibt einerseits Inhalte für Euer vorrangiges Bildmedium und bringt Euch im besten Fall Streams und ein paar Menschen, die sehr gern Eure Musik hören.

3. Konzerte

Im Reiter Concerts müssen auf jeden Fall Eure kommenden Shows stehen, sollten Veranstaltungen ab drei Personen mal wieder in sein. Über Songkick oder Eventbrite ist es zum Beispiel möglich, Konzertdaten auf Spotify einzubinden. TIPP: Nutzt andersrum Eure Analyse-Daten von Spotify dazu, eine Tour anhand der Städte zu planen, in denen Ihr am meisten gehört werdet. Booker*innen lieben dieses Argument!

4. Artist’s Pick

Und jetzt kommen wir vielleicht zur wichtigsten Maßnahme: Euren Artist’s Pick aktuell und spannend halten. Im Reiter Overview lässt sich ein kleiner Ausschnitt gestalten, den Eure Hörerinnen sehr prominent präsentiert bekommen. Im Desktop-Player oben rechts und in der App gleich unter Euren Top 5. Was sollte da rein? Das können Eure Tourdaten sein, falls in naher Zukunft noch Tickets verkauft werden sollen, aber auch ein neues Bild. Sinnvoll aber ist es hier auf die eigene Playlist zu verweisen. Diese Playlist beinhaltet all Eure Songs. Oben stehen die stärksten und aktuellsten Songs, denn die erreichen am ehesten kritische Klickzahlen, um den Algorithmus zu kitzeln. Spielt immer wieder mit der Reihenfolge der Songs, um Spotify zu zeigen, dass sich was bewegt.

Playlisten kann man auch selbst erstellen

Generell ist Marketing mit Playlisten eine vielbeachtete Kunst dieser Tage. Erstellt euch zwei, drei Playlisten. Die eben erwähnten Greatest Hits und noch ein paar mit Songs anderer Bands. Das können Künstler*innen sein, die Euch ähnlich sind oder von Euren Fans gehört werden. Das kann aber auch die Topauswahl des Drummers sein oder eine elaborierte Kuration von nordsaharischem Gitarrenblues. Wichtig dabei ist die regelmäßige Pflege. Vergesst nie, dass Ihr Aufmerksamkeit auf Eure Musik lenken wollt. Leute sollen Euch hören. Wenn Leute Euch hören, juckt das in der Spürnase des Algorithmus und es könnte sein, dass der Kerl vorbeikommt und Euch gut platziert. Sei es als Empfehlung oder gar in einer automatisch generierten Playlist.

Stellt sicher, dass Ihr im Netz vorkommt

Aktuelle Bilder, eine gute Biographie. All das sollte auch auf Eurem EPK vorkommen. Im besten Fall habt Ihr nämlich ein Electronic Press Kit nicht nur als Ordner-Struktur à la Google Drive. Sondern in Form einer unverlinkten Homepage. Mittlerweile ist es sehr einfach, Websites zu basteln. Verwendet eine einfache Anbieterin und packt Eure Infos komplett, aber übersichtlich auf einen One-Pager. Die Seite ist eher ein B2B-Tool. Also wichtig für Presseleute und Bookerinnen. Verlinkt nicht öffentlich auf sie, aber richtet auch kein Passwort ein. Vielleicht überlegt Ihr Euch eine nicht ganz so leichte URL.

Was hat das mit Spotify zu tun? Nun, scheinbar durchsucht Spotify auch das Internetz nach Musikblogs und Artikeln über den neuesten Scheiß. Über Euch hat aber noch kein Musikblog geschrieben? Egal, macht es selbst! Lasst dem Spotify-Crawler ein bisschen Futter da, indem Ihr zum Beispiel via EPK Blogbeiträge verfasst. Über Eure Band, das aktuelle Album, neue Songs etc. Zudem freuen sich Journalistinnen immer, wenn der Großteil ihrer Arbeit schon erledigt ist und sie bei ner Story über Euch ziemlich umfassend und schnell was raushauen können. Win-win, oder?

Gewöhnt Euch an Spotify

Algorithmen auf sich aufmerksam zu machen geht in den allermeisten Fällen nicht von heute auf morgen. Das ist ein langer Prozess und erfordert kontinuierliche Arbeit und Informationsbeschaffung. Aber Spotify wird noch einige Zeit Marktführer bleiben. Also geduldet Euch und baut es in Eure Routine ein.


Live-Streaming für Bands in Zeiten von Corona

Streaming vs. Corona

In Zeiten ohne Live-Konzerte und fette Partys am Wochenende greifen Bands und Künstler*innen momentan auf ihre Sozialen Netzwerke zurück. Im Live-Stream lässt sich mit den Fans Kontakt halten und sogar ganze Konzerte übertragen. Ganz ohne Ansteckungsgefahr. Livestreaming kann man völlig unkompliziert aber auch sehr ausgeklügelt und hochqualitativ betreiben. Hier ein klitzekleiner Überblick mit Links zu sinnvollen Tutorials.

Live-Streaming für Bands in Zeiten von Corona
(c) Christian Dahlqvist https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en

Easy Streamen mit dem Handy

Numero Uno geht ziemlich einfach: Loggt Euch mit einem Handy bei Facebook, IGTV oder YouTube ein und klickt Euch zur Livestreaming-Funktion durch. Start drücken und los geht’s. Das ist technisch absolut machbar, dafür aber eben soundtechnisch nicht der Oberhammer.

Aufwändigere Live-Streams mit OBS Studio

Möglichkeit Nummer Zwei bis Unendlich besteht immer aus mehr Geräten, Software und Verschaltungen. Zentrum dabei ist ein PC oder Mac, der als Verarbeitungsmaschine für digitale Audiodaten fungiert und auf dem eine Streaming-Software läuft, die alle Daten bündelt, schickt macht und schließlich an die jeweilige Online-Plattform liefert.

OBS Studio ist eine kostenlose, einfache und weit verbreitete Software für genau solche Zwecke. Den Download auf deren Homepage gibt es in verschiedenen Ausführungen für die gängigsten Betriebssysteme: https://obsproject.com/de/download

Dazu brauchen wir eine Bildquelle. Das kann eine Web-Cam, Kamera oder ein Handy sein. Sie muss per USB mit den PC verbunden und von dem durch einen passenden PC-Treiber für die Kamera erkannt werden können. Aufwändigere Technik erlaubt auch, mehrere Bildsignale an den PC zu schicken.

Als Eingangssignal kann entweder nur ein USB-Mikrophon dienen oder ein USB-Interface, das mehrere Signale gleichzeitig an den PC überträgt. Viele Mischpulte haben mittlerweile einen USB-Ausgang, der für genau diese Zwecke benutzt werden kann. Vom Singer-Songwriter-Aufbau bis hin zur zehnköpfigen Brassband mit 32 Spuren ist also alles möglich.

Schaut Euch diese fünfteilige Einführung auf YouTube an. Das dauert gar nicht lange und erklärt einige technische Grundlagen.


Titelbild Vorlage Anschreiben

Booking Anschreiben: Die Vorlage

Die folgende Vorlage soll Euch einen groben Rahmen geben, wie Ihr Booker*innen und Veranstaler*innen anschreiben könnt. Danke an Chris von innerlichelvis.de, der sich auf Bandmarketing- und Booking-Beratung spezialisiert hat. Er bietet übrigens auch Online Booking Bootcamps an.

Lest Euch begleitend auch unsere Dos und Don'ts zum Thema Booking Anschreiben durch.

Hallo [Name Ansprechpartner*in],

ich bin [Name] und suche für die [Genre] Band [Bandname] am [Termin 1 oder Alternativtermin 2] noch einen Tourstop in [Stadt].

Video zur aktuellen Single: [falls vorhanden, dann hier der Link]
Livevideo: [Link zu Eurem besten Livevideo]
Link zu Spotify: [Am besten hier eine Playlist mit max. 3-5 der stärksten Songs vorbereiten]
Link zu Facebook: [Bzw. Eurer meist genutzten Social Media Seite mit den meisten Likes und Reaktionen]
Alle wichtigen Infos/Videos/Fotos in unserem Press Kit: [Link zum EPK]

Die x-köpfige Band bewegt sich zwischen [Genre 1 und Genre 2. Hier zwei passende Genres einfügen, um etwas mehr ins Detail zur Band zu gehen und dabei in eine vorhandene Rezension oder ähnliches überleiten. Wenn Du bereits richtig große Erfolge hattest, wie große gewonnene Bandcontests, gute Rezensionen oder Videopremieren in großen Magazinen etc., kannst Du diese hier knapp(!) erwähnen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, lass es im Zweifel lieber weg.]

[Sollte es Tourpräsentatoren geben, können die hier erwähnt werden.]

[Optional: Bereits gebuchte Tourdaten kannst Du hier einfügen, aber nur wenn es wirklich ordentliche Locations oder Festivals sind. Kein Hobbykeller, Jugendzentrum oder sonstiges.]

Danke fürs Reinhören und ich freue mich, wenn wir im [Name der Venue] einen Tourstop hinbekommen.

Viele Grüße,

[Dein Name]


Workshops in der Luise Titelbild

Neue Workshops in der Luise

Viele kennen bereits die bayernweit etablierte Workshop-Reihe go.professional, die vom vp.by und von bayernkreativ organisiert wird. Wir von Pop! Rot Weiss sind froh, diese Initiative unterstützen zu können. Jeden Herbst erklären Euch richtig gute Dozent*innen die Musikbranche, Best Practice und was man sonst noch wissen muss. Was machen aber Musiker*innen aus Mittelfranken im Winter/Frühjahr, wenn sie sich fortbilden möchten?

Seit 2020 bietet die Luise – The Cultfactory mit unserer Unterstützung nun eine zweite Workshopreihe an. Christian Hielscher, Daniel Heydt und unser Popularmusikberater Andreas Jäger führen in sieben Terminen in die wichtigsten Themen ein, die man als Musiker*in so draufhaben sollte. Seit längerer Zeit arbeitet Christian Hielscher bei der Luise, die sich als Jugendzentrum einen kulturellen Schwerpunkt gegeben haben. Viele von Euch werden sie als Veranstaltungsort für schöne Konzertabende kennen. Christian kümmert sich um die technischen Schwerpunkte Sound, Licht und Recording, während Andreas Jäger die große Unbekannte GEMA ein bisschen nahbarer macht und seine Expertise am Wischbrettl (Tablet) teilt. Daniel Heydt fotografiert schon immer Konzerte und bringt auch headbangende Wikinger*innen scharf auf den Kamerasensor. Was bei Konzertbeleuchtung, Gedränge und Gehüpfe eine eigene Kunst ist. Besucht also seinen Workshop.

Hier die Termine in der Übersicht:

06.02. DER PERFEKTE SOUND? EINFÜHRUNG IN DIE TON- & PA-TECHNIK

13.02. DAS AUGE HÖRT MIT… EINFÜHRUNG IN DIE LICHTTECHNIK

20.02. GRUNDLAGEN DER KONZERTFOTOGRAFIE

27.02. GEMA? JA, NEIN, VIELLEICHT?

05.03. APP-MUSIK – BEATS PRODUZIEREN MIT DEM TABLET ODER HANDY

19.03. DIY HOMERECORDING IM PROBERAUM

26.03. BAND UND BÜHNENSOUND

10€ kostet ein Workshop für Schüler*innen, Azubis und Leute mit schmalem Budget. 20€ zahlen Verdiener*innen. Bei einigen Workshops ist die Anzahl begrenzt. Schreibt also am besten heute eine E-Mail mit Eurem Teilnahmewunsch an info@luise-cultfactory.de.

Beschreibungen und Infos zu den einzelnen Workshops findet Ihr in unserem Veranstaltungskalender oder auf Facebook.


e-werk erlangen Musiker*innenberatung

Beratung für Musiker*innen am 11.02. in Erlangen

Die Popularmusikberatung des Bezirks Mittelfranken (POP! ROT WEISS) ist eine Anlaufstelle für Musiker*innen, die neben ihren Akkorden und Drumpattern noch gerne wissen wollen, wie man dieses ganze andere Zeug so macht. Nähert man sich nämlich diesem Drumherum, kommen da ganz schnell sehr viele Fragen und Abkürzungen auf!

Beispiele: Wie gelange ich an ein Label? Was macht eigentlich eine Bookingagentur? KSK – was ist das denn? Wie landen meine Songs bei Spotify, ITunes, Deezer und co.? Wie schreibe ich Veranstalter*innen richtig an? Social Media – na klar, aber wie? Was macht eigentlich die GEMA? Meine Band als GbR?

Fragen über Fragen können im Bandkosmos entstehen. Doch wo bekomme ich persönliche Antworten auf diese Fragen? Wer steht mir mit Rat zur Seite? Darauf gibt es eine simple Antwort: POP! ROT WEISS meets Newcomerförderung des E-Werks. Andreas Jäger und Lorena Seipp laden ab Dezember zur kostenlosen, persönlichen Musiker*innen-Beratung ins E-Werk nach Erlangen ein. Nachdem ihr einen Termin zur Beratung vereinbart habt, bekommt ihr die Gelegenheit ihm eure Fragen zu stellen und euch persönlich rund um das Musiker*innen-Leben beraten zu lassen.

POP ROT WEISS & Kulturzentrum E-Werk präsentieren:
Musiker*innen-Beratung /// 11.02.2020
Zeit: 18.00 Uhr – 22:00 Uhr
Termine nach Vereinbarung unter info@e-werk.de
Bitte Thematik (Beschreibung der Fragen) mit angeben
Eintritt frei


Explizit Rap im Z-Bau

Explizit Rap - 3 Tage Hip-Hop

Deutschrap zwischen Kunst & Diskriminierung

Ein ziemlich einzigartiges Ereignis stellt der Nürnberger Z-Bau gleich zu Beginn des Jahres auf die Beine: Explizit Rap. Vom 19.-21. Februar wird es drei Tage lang nur um Rap und Hip-Hop gehen. Das heißt: Abends auf Konzerten feiern, an den Nachmittagen sich ganz dem Talk widmen. Ziel davon ist ein vertiefter Diskurs über Diskriminierung im deutschen Hip-Hop. Ohne moralischen Zeigefinger, dafür mit echten Expert*innen des Fachs und grandiosen Künstler*innen live auf der Bühne: 3Pluss, Ebow, Haiyti, Agronautiks, Pöbel MC, Presslufthanna & Sotah. Am Ende des Artikels findet Ihr Links zum Programm, Tickets und so weiter.

Explizit Rap Flyer und Programm. Abends gibt es Konzerte, nachmittags Diskussionsrunden und Workshops. 3 Tage Rap.
Das Abendprogramm ist schon geil, die Nachmittage aber auch. Lest weiter.

Offenes Netzwerktreffen für Local Rap-Heads

Mit POP! ROT WEISS sind wir natürlich auch mit dabei. Zwar schummeln wir bisschen und nennen unser Panel am 19.02. RAP! ROT WEISS. Aber es passt ja auch thematisch. RAP! ROT WEISS ist ganz den lokalen Künstler*innen gewidmet, deren Herzen für Rap und Hip-Hop brennen. Ob ihr selbst auf der Bühne steht, das in der Zukunft mal vorhabt oder einfach auf jedes Konzert gehen müsst, wo ordentlich mit den Köpfen genickt wird: Zusammen mit unserem Moderator Karsten Barnett möchten wir mit euch den hiesigen Hip-Hop erkunden. Eine Stunde lang wollen wir von Euch wissen, was RAP! ROT WEISS ist/sein kann.

Wir veranstalten zwei Panels. Einmal mit lokalen Künstler*innen und einmal für Veranstalter*innen von Rap-Events.

Austausch und Input für Jugendsozialarbeiter*innen

Das Erfolgsgenre des vergangenen Jahrzehnts ist mittlerweile
durch alle Schichten, Alterskohorten und Milieus gedrungen. Rap ist angekommen.
Es ist also sehr gut, wenn wir darüber Bescheid wissen. Also lasst uns
sprechen.

Der Runde Tisch am 20.02. ist den Leuten gewidmet, die regelmäßig Rap-Veranstaltungen durchführen und dabei auch jüngeres Publikum ansprechen. Ihr arbeitet bei einem Jugendzentrum, kümmert euch um Jugendkultur und interessiert euch für die sich rasant verändernde Rap-Szene? Mit euch wollen wir Erfahrungen austauschen, über Trends sprechen, Zugänge diskutieren und den sozialen Aspekt von Hip-Hop betrachten. Die Bindung von Kids und Rap ist stark und oft identitätsstiftend. Unsere Verantwortung liegt in der Begleitung solcher Prozesse.

Nürnbergs Z-Bau hat sich in den letzten Jahren darum verdient gemacht, ein Ort der Vielfalt und der Gegenwartskultur zu werden. Mit großartigen und wichtigen Veranstaltungen gehen die Macher*innen an der Frankenstraße oft auch mal ein Wagnis ein, um Neuland zu erkunden; quasi neue Maps für unsere Kulturlandschaft freizuspielen. Die Initiative Musik fand das gut und hat Explizit Rap sogar mit Zuschüssen gefördert. Kauft Euch Tickets, Tagespässe etc. deshalb für nen schmalen Euro hier:
https://z-bau.reservix.de/events

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1234161096775742/

Programm Z-Bau:
Explizit Rap Konferenz


Korn's Nürnberg Sing-In Gala

2020 wird noch besser: Neue Location, neue Musik

2020 geht da weiter, wo 2019 aufgehört hat. Klar, es gibt
bessere Weisheiten, aber kaum auf der Hand liegendere. Jedenfalls bietet die
mittelfränkische Szene schon in den ersten Wochen des neuen Jahrzehnts wieder musikalische
Feuerwerke und popkulturelle Highlights.

Viele Konzerte in der Innenstadt

Man könnte fast glauben, dass zum letzten Jahr noch einer draufgesetzt wird. Denn eine neue Live-Location öffnet Ihre Pforten. Die etablierte Bar KORN´S am Kornmarkt in der Nürnberger Altstadt bietet ab Januar einen Saal für bis zu 400 Personen an. David Lodhi (u.a. Stereo, Nürnberg.Pop) und das Concertbüro Franken (riesiger Veranstalter) bestücken die neue Bude mit richtig guten Acts.

Plakat zum großen Opening der KORN´S Live Stage

Zur Eröffnung am 18.01. machen die Indie-Pop-Chefs KYTES zusammen mit Impala Ray den ersten Aufschlag. Dazu ein geheimer Special Guest! Wir von POP! ROT WEISS organisieren zur Feier des Tages eine Akustik Stage in der Bar des KORN´S. Zum Glück haben wir richtig gute Acts gefunden: Melanie Ibemba spielt um acht in einer Dreierbesetzung funky Soul-Pop. Um 20:45 stehen bei uns dann Goodbye Loona mit chilliger Songwriter-Attitüde auf dem Podest. Hört mal rein:

https://www.youtube.com/watch?v=XODT3zOm9M0
Melanie Ibemba mit ihrer Band Ki'Luanda
https://www.youtube.com/watch?v=0T6OncY-3m0
London Session mit richtig coolen Mikrofonen: Goodbye Loona

Großartiger Pop-Abend im Januar

Eine gute Woche vorher bietet die Tafelhalle am 10.01. den würdigen Rahmen für Die Große Sing-In Gala 2020. Was sich letztes Jahr monatlich als Prädikat: wertvoll auf der gleichnamigen Open-Mic-Bühne erwiesen hat, lehnt sich nun völlig zurecht ganz weit aus dem Fenster:

Lovely Mess, Tjian, The Sandbox Josephs, Point, Onida, elena steri, Geneva, Amber Leaves, Muddy What?, Maximilian Adler feat. Electric Maddin, Noahcall, Laura Heller. Alle völlig zurecht nun auf der großen Bühne. Moderiert wird die bis dahin beste Show des Jahres von den Liedermacher-Bossen Mäkkelä, The Black Elephant Band und Tim Steinheimer.

Die Tafelhalle wird beben vor musikalischer Neuheit!

Ulrich Maly Straßenkreuzer CD

OB Maly brennt für dieses Projekt

Dass der Straßenkreuzer ein kultiges Magazin und eine sehr gute Sache ist, muss hier nicht mehr erwähnt werden. Zur Weihnachtszeit aber legen sich die Macher*innen der Zeitschrift, die in der Metropolregion von Armen und Obdachlosen auf der Straße verkauft wird, noch ein bisschen mehr ins Zeug und präsentieren jedes Jahr stolz die Straßenkreuzer-CD. Heuer in ihrer 18. Ausgabe „Wish You Kreuz Here“.

Das Cover: Ulrich Maly ist on fire in der Weißgerbergasse. Bild: Michael Matejka

21 Künstler*innen aus der Region haben für das Schmuckstück ihre Lieder gespendet und damit nicht nur einen Sampler der hiesigen Crème de la Popularmusik, sondern auch noch ein solidarisches Musikprojekt unterstützt. Die auf 1000 Stück limitierte Scheibe wird genauso wie das Magazin von Straßenverkäufer*innen angeboten. 13,50 Euro kostet ein Exemplar, wovon 7 Euro bei der verkaufenden Person bleiben. Das sind viele Fliegen mit einer Klappe: Ein Haufen guter Musik aufs Ohr, regionale Acts bekommen Reichweite, Verkäufer*innen werden mit mehr als der Hälfte unterstützt.

Im edlen Schuber warten 21 sehr gute Künstler*innen.

Und dazu gibt es wie jedes Jahr ein Weltklasse-Artwork. Michael Michael Matejka und Bianca Scholz haben Pink Floyds "Wish you were here" in die Nürnberger Weißgerbergasse verlagert und dafür kurzerhand OB Ulrich Maly angezündet. Im Bildbearbeitungsprogramm tut das aber kaum weh.

Nehmt ein paar Zwannis mit in die Innenstädte von Erlangen, Fürth und Nürnberg und kauft ein paar unmissverständlich gute Weihnachtsgeschenke für Euch und Eure Loved Ones.

Weiter Infos und Bestellungen an:mail@strassenkreuzer.info


BOCA Fürth Open Stage

Neue Open Stage in Fürth

Du willst einfach mal auf die Bühne? Die neuen Songs vor Publikum ausprobieren? Die alten Songs wieder mal aufleben lassen? Ein bisschen mit Deinen Freunden jammen? Nach Feierabend eine gute Zeit haben? Einfach nur zuhören? Hast kein Geld für Drinks und musst deswegen zur Klampfe greifen? Du kannst Wonderwall spielen (tust es aber nicht)?

Dann komm vorbei! Die Open Stage im BOCA ist Deine (und Eure) neue offene Bühne im Herzen der Fürther Ausgehmeile. Seit April 2019 hat sich diese feine Bar mit erlesener Bierkarte und feiner mexikanischer Karte einen Namen gemacht. Zum Glück ist einer Besitzer, Jens Schmidt, selbst Musiker und bringt diese Leidenschaft auch in den Laden. In der gemütlichen Stube finden nämlich schon seit einiger Zeit gut besuchte Konzerte statt. Und ab 04.12. auch eine Open Stage. Yeah!

Musikalisch sind keine Grenzen gesetzt. Jede und Jeder ist auf der Bühne erwünscht. Für eine minimale technische Grundausstattung wird gesorgt, der Rest ist dann entweder unplugged oder muss gegebenenfalls selbst arrangiert werden. Dank unserer Partner BTM-Guitars und Taylor Guitars können wir auch eine Gitarre stellen.h

Bands und Künstler*innen werden mit einigen Freigetränken belohnt und natürlich darf auch der Hut rumgegeben werden.

Die Erfahrungen zeigt: Es macht Sinn sich anzumelden, damit auch sicher und rechtzeitig gespielt werden kann. Daher bitte eine kurze Mail an:

kontakt@meandreas.com

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: frei
Ende: offen
Bock: jo!

PRÄSENTIERT VON POP ROT WEISS und BOCA Fürth
UNTERSTÜTZT von Taylor Guitars und BTM-Guitars


Jens Hold John Steam Jr. Community not Competition

Holt Euch diesen Aufkleber für mehr Zusammenhalt

Das ist eine Aktion nach unseren Vorstellungen. Der Nürnberger Musiker, Veranstalter und Gitarrendealer Jens Hold – der sich in seinem echten Leben auf der Bühne John Steam Jr. nennt – hatte vor einiger Zeit die Idee, mehr Gemeinschaft und Zusammenhalt in die Musikerszene zu bringen.

Jens Hold John Steam Jr. Community not Competition
Jens Hold alias John Steam Jr. hatte eine Idee, die wir richtig gut finden.

Leider ertappt man sich selbst immer wieder dabei, andere Musikschaffende als Konkurrenz anzusehen. Manchmal fällt auch ziemlich schnell ein Urteil über die Person auf der Bühne. Wenn man sich aber anschließend im Backstage oder bei einem Bier kennenlernt, muss man sich meistens eingestehen, dass das Gegenüber doch ziemlich schwer in Ordnung ist. Vielleicht würde man selbst andere Musik machen. Geschmäcker sind eben verschieden. Aber Gott sei Dank machen nicht alle denselben Sound!

Jens Hold John Steam Jr. Community not Competition

Die Aktion Community not Competition soll ein Reminder sein. Die Musikbranche ist eine anstrengende und harte Sache. Manche nennen es Haifischbecken. Wenn das schon so ist, soll doch wenigstens unser Boot, mit dem wir darauf rumschippern, ein angenehmes Zuhause sein. Und am Ende sitzen wir ja alle drin.

Lest hier Jens Holds Geschichte hinter dem Slogan und bestellt Aufkleber oder ladet Euch das Logo runter.

Links:

https://johnsteamjr.com/2019/08/14/community-not-competition/

https://johnsteamjr.com/

https://www.youtube.com/watch?v=XbCmSPLq-W0